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Pfingstwochenende auf Sylt - Ein tödlicher Verkehrsunfall und über 30 Trunkenheitsfahrten

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Sylt - Aus polizeilicher Sicht war die Insel zwar voll, aber die Pfingstfeiertagsstimmung und Einsatzbelastung war keine andere als in den Jahren vor der Coronazeit. - Symbolfoto: Thomsen

Ab Einführung des 9-Euro-Tickets am 01.06.22 und insbesondere am Freitag (03.06.22) und Samstag (04.06.22), sind neben weiteren Partyfreudigen ca. 150 Personen die der "Punker-Szene" angehören, nach Sylt gereist, um dort die Pfingsttage zu verbringen und zu feiern. Polizeiliche Einsätze blieben nicht aus. Es kam unter anderem hauptsächlich zu Ruhestörungen aller Art, illegalem Campen und Aufenthalt in den Dünen, Sachbeschädigungen und weiteren Delikten, die im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum standen. Die meisten Einsätze wurden in Westerland wahrgenommen, es gab aber auch u.a. Einsatzgründe in Kampen, Hörnum und Wenningstedt.

Überschattet wurde das Wochenende durch einen tödlichen Verkehrsunfall, welcher in der Nacht von Freitag auf Samstag, um 03:29 Uhr, in Keitum geschah. Alleinbeteiligt kam ein 27-jähriger Urlauber aus Hessen von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Kleinwagen. Dabei stieß das Fahrzeug mit einem Verkehrszeichen zusammen. Der junge Mann befand sich allein im Fahrzeug und verstarb noch an der Unfallstelle. Ein weiteres Fahrzeug wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt.

Die Polizei führte mit Unterstützungskräften des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevieres Nord inselweit ADM-Kontrollen durch (Alkohol, Drogen, Medikamente). Insgesamt wurden 31 Verkehrsteilnehmer (26) und Verkehrsteilnehmerinnen (5) aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen ein Fahrzeug führten. 21x wurde dabei ein Auto, 4x ein E-Roller und 6x ein Fahrrad geführt.

Aus polizeilicher Sicht war die Insel zwar voll, aber die Pfingstfeiertagsstimmung und Einsatzbelastung war keine andere als in den Jahren vor der Coronazeit.

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