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Schule des Jahres 2024 - Nordlicht-Schule aus Süderbrarup nominiert

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Eine 27-köpfige Jury entscheidet über die Sieger Schule - Foto: Jasper Hentschel

17 Schulen hatten sich bis Ende letzten Jahres für den Preis „Schule des Jahres 2024“ beworben. Nun hat eine 27-köpfige Jury nach einem strengen Auswahlverfahren 9 Schulen aus unterschiedlichen Schularten für den Schulpreis nominiert.

Sie alle erhalten von Mitte Februar bis Mitte März Besuch von Jurymitgliedern, die den Unterricht anzuschauen, Gespräche mit der Schulleitung, mit Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern führen und die Schule nach festgelegten Kriterien beurteilen. Im Anschluss wählt die Jury auf der Grundlage der Bewerbungen und der Schul- und Unterrichtsbesuche drei Schulen für die ersten drei Plätze aus.

Die Preise (1. Preis: 10.000 Euro; 2. Preis: 8.000 Euro, 3. Preis: 6.000 Euro) werden von Bildungsministerin Karin Prien übergeben. Zeit und Ort für die Preisverleihung stehen noch nicht fest.

Die nominierten Schulen (alphabetisch sortiert):

  1. Berufsbildungszentrum Norderstedt, Regionales Berufsbildungszentrum des Kreises Segeberg in Norderstedt (Berufsschule)
  2. Ernestinenschule, Lübeck (Gymnasium)
  3. Grundschule Müssen (Grundschule)
  4. Ludwig-Meyn-Gymnasium, Gymnasium der Stadt Uetersen in Uetersen (Gymnasium)
  5. Nordlicht-Schule, Grundschule des Amtes Süderbrarup in Süderbrarup (Grundschule)
  6. Regionales Berufsbildungszentrum (RBZ) am Königsweg Kiel (Berufsschule)
  7. Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule, Grund- und Gemeinschaftsschule mit Förderzentrumsteil, Hanerau-Hademarschen (Grund- und Gemeinschaftsschule)
  8. Trave-Grund- und Gemeinschaftsschule in der Hansestadt Lübeck (Grund- und Gemeinschaftsschule)
  9. Weingartenschule, Grundschule mit Förderzentrum Lernen, Lauenburg/Elbe (Förderzentrum)

Der diesjährige Preis „Schule des Jahres“ hat das Motto „Zukunftskompetenzen entwickeln – auf eine Welt im Wandel vorbereiten“. Es ist Aufgabe der Schulen, Schülerinnen und Schüler auf eine sich schneller verändernde, digitale Welt vorzubereiten und ihnen die Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, diese Welt zu gestalten und damit aktiver Part des Transformationsprozesses zu werden.

Die Schulen haben in ihrem Bewerbungsvideo daher folgende Fragen beantwortet:

  • Welche Vorstellungen haben Sie an Ihrer Schule entwickelt, um Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene auf eine Welt im Wandel vorzubereiten?
  • Auf welche Weise fördern Sie an Ihrer Schule das kritische Denken und das Problemlösen bei Ihren Schülerinnen und Schülern?
  • Wie fördert Ihre Schule die Kreativität und Innovationsfreudigkeit der Schülerinnen und Schüler?
  • Wie stellt Ihre Schule die Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft und mit Externen sowie nachhaltig gute Kommunikationsprozesse sicher?
  • Wie fördert Ihre Schule interkulturelle Kompetenzen?
  • Warum werden an Ihrer Schule Zukunftskompetenzen besonders gut gefördert?

Sonderpreis des Ministerpräsidenten

Erneut wird auch wieder ein Sonderpreis des Ministerpräsidenten, dotiert mit 5.000 Euro, vergeben. Unter dem Motto „Inklusion und Vielfalt“ gehen 4 Schulen für diesen Preis ins Rennen.

  1. Bundesoffene Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen in Lübeck (Berufsschule)
  2. Grundschule Bargenstedt-Schafstedt, Grundschule des Schulverbandes Meldorf und des Schulverbandes Albersdorf in Meldorf (Grundschule)
  3. Schule Roter Hahn, Lübeck (Grundschule)
  4. Till-Eulenspiegel-Schule, Mölln (Grundschule)

Das Auswahlverfahren: Eine Abordnung der Jury lädt die Schulleitung und zwei weitere Personen der Schulgemeinschaft zu einem Gespräch im März ein. Thema ist dann das besondere Projekt der Schule mit Fokus auf dem erweiterten Inklusionsbegriff sowie dem Umgang mit Vielfalt an der Schule. Im Anschluss an diese Gespräche wird die Schule für den Sonderpreis ausgewählt.

Die Jury

Die 27-köpfige Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, der Wirtschaft, von Schulleitungen bisheriger Preisträger, von Landeseltern- und Landesschülervertretungen, des Bildungsministeriums sowie des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein.

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