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60-Jähriger stirbt nach mutmaßlichem medizinischen Notfall in Pommerby
| von Jasper Hentschel
Pommerby – Ein 60 Jahre alter Mann ist am Montagmorgen in der Straße Gammeldamm in Pommerby gestorben. Sein Kleintransporter war von der Fahrbahn abgekommen und in einem Straßengraben zum Stehen gekommen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnten die Rettungskräfte den Mann nicht mehr retten.
Gegen 06:00 Uhr hatten Bewohner der Zufahrtsstraße zum Campingplatz einen Knall gehört, sich zunächst jedoch nichts weiter dabei gedacht. Einen Zusammenhang mit einem möglichen Unfall vermutete zu diesem Zeitpunkt offenbar niemand.
Erst knapp eine Stunde später, kurz vor 07:00 Uhr, entdeckte eine Anwohnerin auf dem Weg zur Arbeit den Kleintransporter mit Kofferaufbau. Das Fahrzeug war von der Straße abgekommen und nach rechts in den Graben gefahren. Die Frau setzte daraufhin sofort einen Notruf ab.
Die Rettungsleitstelle alarmierte einen Notarzt und einen Rettungswagen. Da zunächst unklar war, ob der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen war, wurden außerdem die Freiwilligen Feuerwehren Pommerby-Nieby, Gelting und Steinbergkirche zur Einsatzstelle gerufen.
Die ersten Rettungskräfte fanden den 60-Jährigen leblos in dem Fahrzeug vor und begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Die Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.
Nach ersten Einschätzungen der Polizei handelt es sich nicht um einen klassischen Verkehrsunfall. Der Kleintransporter wurde nur leicht beschädigt. Die Ermittler vermuten daher, dass der Fahrer während der Fahrt einen akuten medizinischen Notfall erlitten haben könnte und das Fahrzeug infolgedessen von der Straße abkam.
Die genaue Todesursache steht noch nicht fest. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Nach Abschluss der Unfallaufnahme wurde der Kleintransporter aus dem Straßengraben geborgen.
