Anzeige
- Blaulicht -
Folge uns auf Instagram und Facebook

Auslaufender Diesel sorgt für fünf Kilometer Stau auf der A7

von

Handewitt - Die Einsatzkräfte stellten eine Wanne unter den Motor, um den auslaufenden Diesel aufzufangen - Fotos: Iwersen

Ein technischer Defekt an einem dänischen Auto hat am Freitagnachmittag neben einem Einsatz der Feuerwehr auch einen rund fünf Kilometer langen Stau nach sich gezogen. Nach einem technischen Defekt traten größere Mengen Kraftstoff aus dem Auto aus.
Die aus Dänemark stammende Familie war mit ihrem Audi Q7 in Richtung Süden unterwegs, als der Fahrer während der Fahrt plötzlich ein Problem mit seinem Fahrzeug bemerkte. Er stellte den Wagen auf dem Standstreifen ab und machte sich auf die Suche nach der Ursache. Dabei stellte er fest, dass es offenbar im Motorraum zu einem Defekt gekommen war, wodurch der Dieselkraftstoff austrat und auf die Fahrbahn lief.
Ein Zeuge des Geschehens stoppte seinen Wagen und kam der Familie zur Hilfe. Er stellte ein Warndreieck auf und verständigte Polizei und Abschleppdienst. Zudem wurde aufgrund des austretenden Kraftstoffs die Freiwillige Feuerwehr Weding alarmiert.
Die Einsatzkräfte stellten eine Wanne unter den Motor, um den auslaufenden Diesel aufzufangen. Zudem streuten sie den Kraftstoff auf dem Standstreifen ab und reinigten die Fahrbahn.
Ein Abschleppwagen nahm das Auto mitsamt der Familie schließlich „Huckepack“ mit zu einer Werkstatt.
Während der Arbeiten am Einsatzort sperrten Polizei und Feuerwehr den Standstreifen und die rechte Fahrspur der Autobahn voll. Der Verkehr konnte über die Überholspur  die Einsatzstelle passieren. Dadurch bildete sich jedoch schnell ein rund fünf Kilometer langer Stau, der bis zur Abfahrt Flensburg zurückreichte.


Zurück