Betrunken Unfall am Bahnübergang verursacht: 2,11 Promille bei Fahrer

 |  von Thomsen / Foerde.news

Der Verursacher hatte sich zunächst vom Unfallort entfernt, kehrte später jedoch zurück. - Foto: Bundespolizei Flensburg

Maasbüll – Am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr ist es am Bahnübergang in Maasbüll zu einem Unfall gekommen. Dabei ragte eine Leitplanke in die Fahrbahn, zudem wurde der Schrankenbaum abgerissen. Verletzt wurde nach den vorliegenden Angaben niemand.

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Wie Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Bundespolizeidirektion Flensburg, mitteilte, wurde die Bundespolizei am Morgen über den Unfall informiert. Eine entsandte Streife stellte vor Ort fest, dass durch die beschädigte Leitplanke eine Gefahr im Bereich des Bahnübergangs bestand.

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Daraufhin wurde für die Züge ein Langsamfahrbefehl angeordnet. Ein herannahender Zug konnte nach Angaben der Polizei rechtzeitig abbremsen.

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Der Verursacher hatte sich zunächst vom Unfallort entfernt, kehrte später jedoch zurück. Eine hinzugezogene Streife des 1. Polizeireviers führte bei dem Fahrer einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 2,11 Promille.

Die Leitplanke wurde anschließend aus dem Gefahrenbereich entfernt. Wegen des defekten Bahnübergangs wird dieser derzeit von Bahnmitarbeitern abgesichert.

Die Landespolizei leitete gegen den 23-jährigen Fahrer ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Zudem wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.