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Bevölkerungsschutzstag in Husum

 |  von Thomsen / Foerde.news

Das warme Wetter nutzten viele Interessierte um sich verschiedene Fahrzeuge anzuschauen - Fotos: Leonard Bornemann

Husum – Beim ersten bundesweiten Tag des Bevölkerungsschutzes informierten sich am Sonnabend zahlreiche Besucher in Husum über die Arbeit von Hilfsorganisationen und Rettungskräften. Innenministerin Magdalena Finke und Innenstaatssekretär Sönke Schulz nutzten den Aktionstag, um den Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen zu würdigen.

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Der Tag des Bevölkerungsschutzes hat am Sonnabend zahlreiche Besucher auf den Husumer Marktplatz und zum Kreishaus gelockt. Von 11 bis 16 Uhr präsentierten sich dort zahlreiche Blaulichtorganisationen und Einrichtungen des Katastrophenschutzes. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über Aufgaben, Technik und Einsatzabläufe zu informieren und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.

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Für die Präsentation der Blaulichtfahrzeuge war zudem ein Straßenabschnitt gesperrt. Betroffen war der Bereich von der Kreuzung Adolf-Brütt-Straße/Marktstraße bis zum Kreishaus Husum.

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Der bundesweite Aktionstag fand in diesem Jahr erstmals statt. Dabei wurde deutlich, wie sehr der Bevölkerungsschutz in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Heftige Stürme, plötzlicher Starkregen, schweres Hochwasser, Hitze und neue Krisenlagen stellten auch Schleswig-Holstein immer wieder vor Herausforderungen. Ein funktionierender Bevölkerungsschutz rettet im Ernstfall Leben, arbeitet organisationsübergreifend Hand in Hand und sichert den Alltag.

Innenstaatssekretär Sönke Schulz eröffnete die Veranstaltung und hob die Bedeutung eines starken und modernen Bevölkerungsschutzes hervor. Er bezeichnete ihn als Fundament der Sicherheit und der freien Gesellschaft. Zugleich betonte er, dass das Land kontinuierlich in diese Sicherheit investiere.

Innenministerin Magdalena Finke würdigte bei ihrem Besuch vor allem das Engagement der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen. Sie stellte die besondere Verantwortung der Einsatzkräfte heraus und betonte, dass die Menschen das Herz des Bevölkerungsschutzes bildeten. Gerade das enge Zusammenspiel der vielen Organisationen sei ein starkes Zeichen für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz in Schleswig-Holstein.

Vor Ort stellten sich unter anderem das Technische Hilfswerk, das Spezialpionierregiment 64 „Nordfriesland“ der Bundeswehr, der Kreisfeuerwehrverband, das DRK, die DLRG, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die Malteser, die Brandschutzbereitschaft und der Rettungsdienst vor. Zusätzlich hatte der Kreis Nordfriesland zu einem Tag der offenen Tür im Kreishaus eingeladen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorsorge der Bevölkerung. Die landesweite Kampagne „KommKlar SH“ informierte darüber, wie sich Bürger in Krisensituationen selbst helfen können. Mitarbeiter gaben praktische Hinweise zur Notfallvorsorge, erläuterten Warnsysteme und erklärten, wie im Ernstfall richtig gehandelt werden sollte. Dabei stand auch die Empfehlung im Mittelpunkt, sich für mindestens 72 Stunden selbst versorgen zu können.

Darüber hinaus wurde über Risiken durch die Naturgewalt Wasser und über Möglichkeiten der privaten Vorsorge informiert. Der Tag des Bevölkerungsschutzes zeigte damit nicht nur die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte, sondern auch, wie wichtig ein enges Netzwerk aus professionellen und ehrenamtlichen Helfern ist.

Unter dem Strich setzte die Veranstaltung in Husum ein sichtbares Zeichen für Sicherheit, Zusammenhalt und Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften.