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- Blaulicht -

Brand im Flensburger Johannisviertel

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Flensburg- Da zunächst angenommen wurde, das sich noch ein Kind in dem Gebäude aufhalten könnte, erhöhte die Leitstelle den Einsatz auf " Feuer Y- Menschenleben in Gefahr" .

Flensburg: Vermutlich ist es nur der Aufmerksamkeit eines angarierten Nachbarn zu verdanken, das bei einem Feuer in der Johannistrasse nicht ein ganzes Haus abbrannte.

Gegen 12 Uhr 30 war der Brandalarm bei der Rettungsleitstelle in Harrislee eingelaufen, Anwohner hatten eine Rauchentwicklung an dem Wohnhaus wahrgenommen und den Notruf gewählt. Da zunächst angenommen wurde, das sich noch ein Kind in dem Gebäude aufhalten könnte, erhöhte die Leitstelle den Einsatz auf " Feuer Y- Menschenleben in Gefahr" .

Neben der Berufsfeuerwehr wurden auch Freiwillige Feuerwehren aus Jürgensby und Tarup, sowie ein Notarzt und Rettungswagen zur Einsatzstelle alarmiert.

Nachbar hat sehr gut reagiert:

"Die Anwohner haben sehr gut reagiert, sagt Feuerwehrchef Carsten Herzog an der Einsatzstelle.

Durch eine sehr gut vernetzte Nachbarschaft, konnte der Brandherd mit einem Pulverlöscher in einem Hauswirtschaftsraum des Gebäudes noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte eingedämmt. werden. Das beherzte Eingreifen des Nachbarn  hat einen größeren Brandschaden vermieden. Da der Mann Rauchgase eingeatmet hatte , wurde er aus Sicherheitsgründen

zur Untersuchung in ein Flensburger Krankenhaus verbracht, so Herzog. Die Bewohner waren zum Brandausbruch nicht zu Hause gewesen, sie wurden bei der Rückkehr von den Löscharbeiten überrascht.

Der Wohnungsinhaber konnte auch zu einem vermissten Kind eine Aussage treffen, dieses war zuvor von den Eltern zuvor in die Stadt gefahren worden.

Nach ersten Erkenntnissen der Berufsfeuerwehr war es aus bislang unbekannten Gründen im Erdgeschoss des 150 Jahre alten Gebäudes zu dem Feuer gekommen. Durch die starke Rauchentwicklung

wurden auch angrenzende Räumlichkeiten in dem historischen Gebäude beschädigt.

Die Schadenshöhe konnte am Sonnabend noch nicht beziffert werden, die Flensburger Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen zur Brandursache auf.


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