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Corona-Fälle und Quarantänen schwächen Personaldecke im Rettungsdienst

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Flensburg - Eine genaue Anzahl der betroffenen Mitarbeiter konnte der Feuerwehrchef Herzog nicht nennen. - Foto: Thomsen

Auch der Rettungsdienst in der Stadt ist mittlerweile von Corona-Fällen und daraus resultierenden Quarantänen betroffen.
„Dadurch konnte am Freitag bis 15 Uhr ein Rettungswagen nicht besetzt werden und zwei Krankentransportwagen sind außer Dienst“, erklärt der Chef der Berufsfeuerwehr, Carsten Herzog, auf Nachfrage.
Betroffen ist nach seinen Worten die „Rettungswache Ost“ an der Osterallee, die von dem privaten Unternehmen „Falck“ betrieben wird. Eine genaue Anzahl der betroffenen Mitarbeiter konnte Herzog nicht nennen.
„Dies führt bislang glücklicherweise zu keinen Einschränkungen bei der Notfallrettung“, so Herzog und stellt damit klar, dass akute medizinische Notfälle immer zuerst abgearbeitet werden und es dort auch keine Verzögerungen gibt. Dafür gäbe es auch noch ein Reservefahrzeug, dass bei vielen gleichzeitigen Notfällen durch Personal des Löschzuges besetzt wird.
„Im Gegenzug werden dann aber weniger zeitkritische Verlegungen oder Entlassungen aus Krankenhäusern verschoben“, so der Chef der Berufsfeuerwehr. „Dort kommt es dann schonmal zu Wartezeiten“.
Die Anzahl der in der Stadt zur Verfügung stehenden Rettungs- und Krankentransportwagen variiert je nach Wochentag und Uhrzeit. „In der Woche tagsüber setzen wir neun Rettungswagen und vier Krankentransportwagen ein“, zählt der Feuerwehrchef auf.
Durch die Corona-Pandemie seien die Einsatzzahlen zwar in den letzten zwei Jahren nicht angestiegen - „aber die Einsatzdauer hat sich verlängert“, bedauert Herzog. Die Gründe dafür liegen nach seinen Worten einerseits in erhöhten Hygiene- und Desinfektionsanforderungen, zum anderen aber auch in langwierigeren Prozessen in Arztpraxen und Kliniken durch die geltenden Schutzmaßnahmen.


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