Anzeige
- Blaulicht -
Folge uns auf Instagram und Facebook

Dauerregen sorgt für Feuerwehreinsätze

von

Flensburg/Harrislee/ iwe – Einen mehr als unruhigen zweiten Weihnachtsfeiertag bescherte das stürmische und regnerische Wetter den Feuerwehren in Flensburg und den umliegenden Gemeinden. Insbesondere der Regen sorgte dabei für Probleme.

Mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter – das war vielerorts zu viel für den ohnehin schon regendurchweichten Boden. Vielerorts rund um Flensburg suchte sich das Wasser den Weg in Wohnhäuser und Keller. Die Feuerwehren mussten ausrücken und die Überschwemmungen mit Pumpen und Wassersaugern beseitigen.

Am Flensburger Hafen-Ostufer gab nach dem Dauerregen der Hang nach und rutschte ab. Rund 25 Kubikmeter Schlamm und Geröll rauschten über den Gehweg bis auf die Fahrbahn. Die Polizei musste einen Fahrstreifen sperren. Die Stadt rückte mit einem Radlader an, um die braune Masse von der Fahrbahn zu entfernen. Im Hang klaffte nach dem Erdrutsch ein großes Loch.

Am dramatischsten war die Situation im Harrisleer Ortsteil Wassersleben.

Dort konnte die Kanalisation aufgrund verstopfter Gullys die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Das Regenwasser suchte sich daraufhin seinen Weg in ein Mehrfamilienhaus in der Straße Forsteck. Dort war vor allem die als Hobbyraum genutzte Garage betroffen, die von der Feuerwehr trockengelegt werden musste.

Weit mehr Wasser sammelte sich am tiefsten Punkt des Ortsteils: Der Parkplatz gegenüber des Standbades stand – ebenso wie der angrenzende Minigolfplatz – komplett unter Wasser. Aufgrund der umfangreichen Überschwemmungen wurde nicht nur die Freiwilligen Feuerwehr Harrislee, sondern auch das Technische Hilfswerk Flensburg mit einer Hochleistungspumpe alarmiert.

Das Wasser wurde von den Einsatzkräften quer über die Straße direkt auf den Strand gepumpt.

Insgesamt mussten die Feuerwehren bis zum Nachmittag zu rund 20 wetterbedingten Einsätzen ausrücken.

In der Nacht zu Sonntag soll der Regen nachlassen – dann wird sich vermutlich auch die Situation für die Einsatzkräfte wieder entspannen.


Zurück