Explosion in Wohnhaus – Zwei Schwerverletzte, Evakuierung wegen Gasgefahr

 |  von Jasper Hentschel

Mohrkich

Mohrkich – Mohrkirch - Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Mohrkirch sind am Donnerstagabend nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen verletzt worden. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte mehrere Stunden.
Durch ein lauten Knall wurden Anwohner in der Schmiedestraße in Mohrkirch am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr auf eine Explosion in einem Einfamilienhaus aufmerksam. Daraufhin wählten sie umgehend den Notruf.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren Mohrkich, Böel und Böelschuby wenige Minuten nach dem Alarm war eine Rauchentwicklung aus dem Haus festzustellen.
Hinter dem Gebäude trafen die Einsatzkräfte auf zwei verletzte Personen. Diese wurden umgehend an den Rettungsdienst übergeben, der die weitere Versorgung übernahm.
Da beide Personen nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen erlitten haben, wurden die Rettungshubschrauber Christoph 42 aus Schachtholm bei Rendsburg und Christoph Europa 5 aus Niebüll angefordert, die in der Nähe des Einsatzortes gelandet sind. Wie der Pressesprecher der Polizeidirektion Flensburg Marcel Paulsen auf Nachfrage von Förde.news bestätigte, wurde der 73-Jährige Mann sowie seine 62-Jährige Frau in Spezialkliniken geflogen. Weiter erklärte Paulsen, dass bei beiden Personen lebensgefährliche Verletzungen erlitten haben.
Zur Absuche des Gebäudes und der Bekämpfung des Brandes im Inneren des Hauses ging ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz in das Gebäude. Wenige Minuten später mussten die Einsatzkräfte das Gebäude aber wieder verlassen, da sie austretendes Gas feststellten. Aufgrund der daraus resultierenden Explosionsgefahr wurde ein Sicherheitsraudius von rund 50 Metern um das Haus eingerichtet. Zudem wurden die Freiwillige Feuerwehr Norderbrarup und der Löschzug Gefahrgut des Kreises angefordert.
Bislang ist noch völlig unklar, was die Explosion in dem Wohnhaus ausgelöst hat. "Die Arbeiten der Feuerwehr in der voll gesperrten Schmiedestraße dauerten mindestens drei Stunden", erklärte Paulsen abschließend. Auch die Polizei ist im Einsatz und hat die Ermittlungen aufgenommen.

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