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Fahndungserfolge der Bundespolizei Flensburg: Zwei Verhaftungen

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Harrislee - Beide wurden in die JVA Flensburg eingeliefert - Symbolfoto: Thomsen

Nachdem unter anderem auch zwei Männern die Einreise nach Dänemark durch die dänische Polizei untersagt wurde, stellten sich ihre Überprüfungen durch die Bundespolizei als Volltreffer heraus.

Bereits am Freitagabend kontrollierten Bundespolizisten einen in den Niederlanden zugelassenen Peugeot am ehemaligen Grenzübergang Harrislee. Da sich der Fahrer nicht ordnungsgemäß ausweisen konnte, wurde er zur Identitätsfeststellung mit zur Dienststelle der Bundespolizei genommen. Dort stellte sich heraus, dass es sich um einen 31-jährigen Mann handelte, der von zwei Staatsanwaltschaften per Haftbefehl gesucht wurde. Er war bereits 2016 wegen Diebstahl mit Waffen und 2018 wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verurteilt worden und hatte noch Restfreiheitsstrafen von insgesamt 345 Tagen zu verbüßen. Jetzt wurde er verhaftet und in die JVA Flensburg eingeliefert. Da der PKW mit dem er gereist ist, nicht versichert war und an den Unterlagen manipuliert wurde, bekam der Mann zusätzlich noch Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung.

Am Samstagmorgen dann die nächste Verhaftung. Ein 32-Jähriger ging der Bundespolizei ins Netz. Der Mann, der bereits in mehreren Ländern unter verschiedenen Personalien bekannt ist, wurde von den deutschen Behörden ebenfalls gesucht. Eine Staatsanwaltschaft fahndete per Haftbefehl nach ihm, weil er 2021 wegen Beleidung verurteilt wurde und seitdem unbekannten Aufenthalts war. Auch er wurde verhaftet und ihm auf der Dienststelle der Bundespolizei die Möglichkeit gegeben, durch Zahlung seiner Geldstrafe eine Haft abzuwenden. Da er dies nicht konnte, wurde er in die JVA eingeliefert. Da der 32-jährige Mann gegen ein Einreiseverbot für Deutschland verstoßen hat, wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet und er muss nach der Haft das Land wieder verlassen


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