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Feuer im Haftraum: Großeinsatz im Schleswiger Jugendgefängnis

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Schleswig - Es soll sich um 15 Inhaftierte und Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt handeln, die mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Notaufnahme gebracht worden sind. - Fotos: Thomsen

Zu einem Brand in der Jugendhaftanstalt im Königswiller Weg musste am Abend die Schleswiger Feuerwehr ausrücken. Auch mehrere Rettungswagen waren vor Ort.
In einem der Gebäude brach gegen 18.30 Uhr ein Brand in einem Haftraum aus.
Mehrere Löschfahrzeuge fuhren auf das Gelände der Haftanstalt.
Es soll sich um ein kleineres Feuer gehandelt haben, das schnell gelöscht werden konnte.
Nach Angaben von Feuerwehr-Einsatzleiter Hendrik Clausen war unter anderem das Bett in dem Haftraum vom Brand betroffen. „Ob dies allerdings auch der eigentliche Brandherd war, können wir derzeit nicht sagen“, so Clausen.
Auch die Brandursache ist nach seinen Angaben unklar.
Mehrere Inhaftierte und auch Bedienstete, die sich in dem gleichen Gebäudeteil aufgehalten haben, sollen aber giftigem Brandrauch ausgesetzt gewesen sein.
Daher war auch der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot vor Ort. Nach Angaben der Feuerwehr wurden die betroffenen Personen zunächst vor Ort untersucht - erst dann wurde entschieden, wer zur weiteren Behandlung in eine Klinik gefahren wird.
Dabei soll es sich um 15 Inhaftierte und Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt handeln, die mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Notaufnahme gebracht worden sind.
Nach Angaben von Einsatzleiter Hendrik Clausen hat der Brandrauch erhebliche Schäden in dem Zellentrakt angerichtet. „Der vom Brand betroffene Haftraum ist nicht mehr bewohnbar und der davor befindlich Flur ist vom Brandrauch kontaminiert, sodass der gesamte Bereich vorerst nicht genutzt werden kann“, schildert Hendrik Clausen die entstandenen Schäden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund zweieinhalb Stunden beendet.


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