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Feuer in Kesselhaus: Zehn Verletzte bei Feuer auf Stadtwerke-Gelände

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Zehn Arbeiter wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Notaufnahme eingeliefert. - Fotos: Thomsen

Flensburg - Bei Abrissarbeiten an einem ehemaligen Kesselhaus auf dem Gelände der Stadtwerke ist es am Samstagvormittag zu einem Zwischenfall gekommen. Eine Plastikfolie geriet in Brand und konnte von den Arbeitern zwar selbst gelöscht werden - doch zehn von ihnen mussten anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Nach Angaben der Feuerwehr lief der Alarm zunächst gegen 10.20 Uhr über die automatische Brandmeldeanlage der Stadtwerke bei der Leitstelle in Harrislee ein. Daraufhin wurden der Löschzug der Berufsfeuerwehr, der diensthabende Einsatzleiter, die Freiwillige Feuerwehr Klues sowie ein Rettungswagen alarmiert.
An der Einsatzstelle auf dem Gelände des Kraftwerkes wurde dann aber schnell klar, dass es sich nicht um einen Fehlalarm gehandelt hat. „Die Arbeiter einer Fremdfirma waren mit Abrissarbeiten in einem Kesselhaus beschäftigt“, erklärt Zugführer Karsten Andresen die Ereignisse. Dabei habe sich dann aus noch ungeklärter Ursache eine Plastikfolie entzündet. „Diese konnten die Mitarbeiter der Abrissfirma selbst löschen“, so Andresen weiter. Dabei sei es aber zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Da mehrere der Arbeiter den giftigen Brandrauch eingeatmet hatten, wurden umgehend weitere Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert. „Insgesamt hatten wir fünf Rettungswagen im Einsatz“, verdeutlicht Andresen das Ausmaß des Einsatzes.
Alle zehn Arbeiter, die sich bei Ausbruch des Feuers in der Nähe aufgehalten hatten, wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Notaufnahme eingeliefert.
Löscharbeiten durch die Feuerwehr waren nicht mehr nötig, da der Brand bei deren Eintreffen schon vollständig erstickt war. „Dennoch haben wir die Brandstelle noch einmal kontrolliert“, erklärt Karsten Andresen.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst beendet. Zu einem Gebäudeschaden soll es durch den Brand nicht gekommen sein und auch auf die Energieversorgung in der Stadt wird das Feuer keine Auswirkungen haben.
Auch die Kriminalpolizei wurde an die Brandstelle entsandt, um die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen.


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