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Flammen auf Bauernhof: Landwirt rettet Kühe in letzter Sekunde

 |  von Jasper Hentschel

Die Löscharbeiten gestalteten sich zunächst schwierig, da die Wasserversorgung über weite Strecken sichergestellt werden musste - Fotos: Jasper Hentschel

Jerrishoe –

Am Freitagnachmittag ist es in der Straße Norderreihe in Jerrishoe zu einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gekommen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein offenes Strohlager in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und griff bereits auf den direkt angrenzenden Kuhstall über.

Der betroffene Landwirt zögerte keine Sekunde und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, handelte er entschlossen und befreite seine Kühe aus dem gefährdeten Gebäude. Sämtliche Tiere konnten unbeschadet ins Freie gebracht werden.

Als die ersten der rund 60 Feuerwehrleute aus Jerrishoe, Wanderup, Tarp und Eggebek am Brandort eintrafen, konzentrierten sie sich sofort auf den Schutz des Kuhstalls. Zwar trug das Gebäude Beschädigungen davon, doch ein komplettes Niederbrennen konnte durch den massiven Löschangriff der Rettungskräfte erfolgreich verhindert werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich zunächst schwierig, da die Wasserversorgung über weite Strecken sichergestellt werden musste. Das Löschwasser wurde aus einer etwa 500 Meter entfernten Ringleitung zur Einsatzstelle gepumpt. Hierbei leistete die Feuerwehr Eggebek mit einem Schlauchanhänger, der mehr als 1.000 Meter Schlauch mitführt, essenzielle Hilfe.

Um die verbliebenen Glutnester im Stroh effektiv abzulöschen, brachte die Feuerwehr Wanderup den Wasserwerfer ihres neuen Löschgruppenfahrzeugs zum Einsatz. Der Landwirt half derweil aktiv mit schwerem Gerät: Mit seinem Teleskoplader zog er das brennende sowie bereits abgelöschte Stroh aus dem Lager ins Freie.

Verletzt wurde bei dem Einsatz nach ersten Angaben niemand. Ein Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Die Straße Norderreihe war zwar nicht voll gesperrt, durch die Vielzahl an Einsatzfahrzeugen kam es jedoch zu deutlichen Verkehrsbehinderungen.
 

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