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Flammen zerstören Wohn- und Firmengebäude

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Die Bewohner blieben unverletzt, nach Angaben der Feuerwehr wurden aber zwei Katzen verletzt. Fotos: Jasper Hentschel
Nübel - Großalarm am Sonntagabend in Nübel: In der Straße Breklingfünfzehn war ein Feuer in einem kombinierten Wohn- und Firmengebäude ausgebrochen, in dem neben einer Wohnung auch die Räume eines Elektro-Installationsbetriebes untergebracht sind. Die anfänglich gemeldete Rauchentwicklung entwickelte sich zu einem Großbrand.
Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr kurz nach 22 Uhr. Zeugen meldeten eine Rauchentwicklung aus der Lagerhalle mit angrenzender Wohnung, die direkt an der Landesstraße 22 zwischen Böklund und Tolk liegt.
Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Nübel wenige Minuten später eintrafen, stellten sie bereits eine massive Verrauchung fest und ließen sofort die Alarmstufe erhöhen und weitere Feuerwehren nachalarmieren.
Binnen kurzer Zeit fraß sich der Brand durch die Wände und das Dach, sodass die Flammen aus dem Gebäude schlugen. Besonders vom Brand betroffen war die Wohnung an der linken Seite des Gebäudes.
Die Bewohner blieben unverletzt, nach Angaben der Feuerwehr wurden aber zwei Katzen verletzt.
Mit einem massiven Löschangriff bekämpften die über 100 Einsatzkräfte von rund zehn Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung den Brand.
Dabei kam auch die ebenfalls angeforderte Drehleiter der Feuerwehr Schleswig zum Einsatz, mit deren Hilfe der Brand von oben bekämpft wurde.
Schwierig gestaltete sich zusätzlich die Wasserversorgung, da die in direkter Umgebung des Brandortes installierten Hydranten nicht genügend Wasser lieferten. Daher wurde ein Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern aufgebaut und als Puffer von Tanklöschfahrzeugen befüllt, die das Wasser im Pendelverkehr an den Brandort brachten.
Während der Löscharbeiten, die auch in der Nacht noch andauerten, musste die Landesstraße an der Brandstelle voll gesperrt werden.
Unklar sind Brandursache und Schadenshöhe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.

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