Freilaufende Rinder an der B201 sorgen für Feuerwehreinsatz in Schuby

 |  von Nico Hessel

Da sich die Tiere auch nach mehreren Stunden nicht einfangen ließen, wurde die Aktion in der Nacht schließlich erfolglos abgebrochen. - Fotos: Nico Hessel

Schuby – Fünf entlaufene Rinder, die sich in einem Maisfeld verstecken sollen, sorgten am Mittwochabend für eine Vollsperrung der B201 bei Schuby. Nach bisherigen Informationen sollen die Rinder bereits am Mittwochmorgen von ihrer Weide in Hüsby ausgebrochen sein, in dem sie aus bisher nicht geklärten Gründen den Zaun niedergetrampelt haben sollen.
Die Polizei vermutete die Tiere am Abend in einem Maisfeld zwischen dem Langredder und der Bundesstraße.
Da das Maisfeld auch direkt an die Bundesstraße 201 grenzt und die Gefahr bestand, dass die Tiere auf die Fahrbahn laufen könnten, sperrte die Polizei die Straße zwischen Schuby und Jägerkrug in beide Richtungen.
Um den genauen Aufenthaltsort der Tiere zu lokalisieren, waren zunächst zwei private Drohnen im Einsatz. Zudem wurden die Freiwilligen Feuerwehr  Schuby, Silberstedt und Kropp alarmiert.
Mit einer Menschenkette durch das hoch bewachsene Feld versuchten die Einsatzkräfte, die Tiere in Richtung eines landwirtschaftlichen Betriebes und von der vielbefahrenen Bundesstraße wegzutreiben. Das gelang jedoch nur bedingt, denn immer wieder flüchtete mindestens ein Tier von den Feuerwehrleuten, um plötzlich an anderer Stelle wieder aufzutauchen.
Zudem wurden mehrmals Sichtungen von Tieren in Nebenstraßen in Schuby gemeldet. Doch immer wenn Polizei oder Feuerwehr dort eintrafen, war das gemeldete Rind bereits wieder verschwunden.

Da sich die Tiere auch nach mehreren Stunden nicht einfangen ließen, wurde die Aktion in der Nacht schließlich erfolglos abgebrochen. Entlang der Bundesstraße soll nun mit Hinweisschildern auf die freilaufenden Tiere hingewiesen werden, bei denen es sich um Jungtiere handeln soll.

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