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Freundin zahlt Geldstrafe für gesuchten Mann

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Flensburg - Die Staatsanwaltschaft suchte ihn, weil er noch eine Geldstrafe von fast 1200,- Euro zu begleichen hatte. - Symbolfoto: Thomsen

Freitagnachmittag wurde ein junger Mann auf der Dienststelle der Bundespolizei in Flensburg vorstellig. Er wollte offensichtlich nach Dänemark und hatte seinen Pass für den Grenzübertritt vergessen.

Hier konnte die Bundespolizei helfen: Mit einem Führerschein mit Lichtbild kann ein sogenannter "Reiseausweis als Passersatz" ausgestellt werden. Dies hätten die Beamten auch gerne gemacht.

Jedoch kam bei der fahndungsmäßigen Überprüfung des 23-Jährigen ein offener Haftbefehl raus. Die Staatsanwaltschaft suchte ihn, weil er noch eine Geldstrafe von fast 1200,- Euro zu begleichen hatte.

Der Mann wurde verhaftet. Ihm wurde die Gelegenheit gegeben das geforderte Geld zu beschaffen und einige Stunden später erschien die Freundin und zahlte 1199,17 Euro bei der Bundespolizei ein. Somit blieben ihm 59 Tage Haft erspart.

Nun konnte der 23-Jährige seine Reise fortsetzen.

Am Sonntagnachmittag fiel Bundespolizisten ein Mann im Flensburger Bahnhof auf, der auf dem Boden saß. Bei der Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass gegen den 64-Jährigen zwei Haftbefehle vorlagen. Er wurde verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


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