Gasgeruch sorgt für Feuerwehreinsatz in Brebel

 |  von Jasper Hentschel

Parallel zu den Absperrmaßnahmen ordnete die Einsatzleitung der Feuerwehr die Evakuierung der umliegenden Wohngebäude an. - Fotos: Jasper Hentschel

Brebel – Am Montagabend kam es im Ortsbereich von Brebel zu einem umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Polizei, nachdem mehrere Anwohner gegen 20 Uhr einen intensiven und zunächst nicht lokalisierbaren Gasgeruch gemeldet hatten. Dieser soll zeitweise auch in Süderbrarup selbst deutlich wahrnehmbar gewesen sein.
Der Schwerpunkt des Geruchs lag entlang der Bundesstraße 201 im Bereich der der Ruruper Straße. Um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen, sperrten die Einsatzkräfte die Verbindungsstraße ab der Kreuzung Brebel bis zum Ortsausgang Olsenhaus für den Verkehr komplett ab.
Parallel zu den Absperrmaßnahmen ordnete die Einsatzleitung der Feuerwehr die Evakuierung der umliegenden Wohngebäude an. Insgesamt 25 betroffene Personen, darunter auch Säuglinge sowie mobilitätseingeschränkte Bewohner, wurden vorübergehend im nahegelegenen Feuerwehrgerätehaus untergebracht. Dort wurden sie während des laufenden Einsatzes von den Rettungskräften betreut und mit Getränken versorgt.
Die Suche nach der Ursache gestaltete sich zunächst schwierig, weshalb die Feuerwehr unter anderem eine Autolackiererei und einen Betrieb für Garten- und Landschaftsbau im Absperrbereich kontrollierte. Zur Unterstützung wurde der Löschzug Gefahrgut angefordert, dessen Spezialisten unter Atemschutz und mit professioneller Messtechnik das Gelände absuchten. Auch Experten des Versorgers SH-Netz waren vor Ort eingebunden, um die Messungen der Feuerwehr abzugleichen.
Schließlich konnte die Quelle des Geruchs im Schornstein eines Einfamilienhauses ausgemacht werden. Es stellte sich heraus, dass der dort austretende Rauch eine täuschend echte Geruchsähnlichkeit mit Gas aufwies, was in Kombination mit der talähnlichen Lage des Ortes zu einer massiven Geruchskonzentration geführt hatte.
Nachdem ein Gasaustritt definitiv ausgeschlossen werden konnte, wurden alle Maßnahmen beendet und die Anwohner konnten noch am späten Abend in ihre Häuser zurückkehren und die Straßensperrungen aufgehoben werden.

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