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Gegen Baum gekracht: Vier Autoinsassen teils schwer verletzt

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Handewitt - Der Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden - Fotos: Thomsen
Einen großen Rettungseinsatz hat ein schwerer Unfall auf der Kreisstraße zwischen Handewitt und Großenwiehe am späten Samstagabend nach sich gezogen. Ein Audi war in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt.
Nach ersten Erkenntnissen war der mit vier Personen besetzte Audi 80 gegen 21.15 Uhr auf der Kreisstraße 67 in Richtung Großenwiehe unterwegs, als in Höhe Haurup-West das Unglück geschah: In einer Linkskurve soll der Fahrer der Limousine plötzlich die Kontrolle über seinen Wagen verloren haben. Der Wagen schleuderte in der Folge über die Gegenfahrbahn und kam dann nach links von der Straße ab. Dort krachte der Audi mit der Fahrerseite in eine Baumreihe am Fahrbahnrand und landete schließlich auf der Seite am Fahrbahnrand.
Mit Ansehen mussten das Unglück mehrere Bekannte und Freunde der Verunglückten, die in mehreren weiteren Fahrzeugen vor und hinter dem verunfallten Auto gefahren sein sollen. Diese verständigten nach der Kollision auch sofort den Notruf.
Die Rettungsleitstelle alarmierte neben mehreren Rettungswagen, einem Notarzt und dem Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ aus Niebüll auch die Freiwilligen Feuerwehren Haurup-Hüllerup, Weding und Wanderup an die Unfallstelle, um die Insassen des Audi aus dem Wrack zu befreien.
Tatsächlich im Wagen eingeklemmt war allerdings nur der Fahrer des Autos. Um ihn zu befreien, mussten die Rettungskräfte den auf der Seite liegenden Wagen zunächst abstützen, um ihn gegen ein mögliches Umstürzen zu sichern.
Danach öffneten die Retter das Fahrzeug mit Rettungsschere und Spreizer. Unter anderem musste auch das Dach des Wagens abgetrennt werden, um den Jungen Mann hinter dem Lenkrad zu befreien.
Alle anderen drei Insassen konnte ohne technisches Gerät aus dem Auto befreit werden.
Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer wurden durch den Aufprall schwer verletzt - doch noch während der Rettungsarbeiten musste der neben der Unfallstelle gelandete Rettungshubschrauber wieder abfliegen. Denn da der Helikopter aus Niebüll nicht für Nachtflüge ausgerüstet ist, musste dieser an seine Station zurückkehren. Stattdessen wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 42“ aus Rendsburg alarmiert, der rund um die Uhr einsatzbereit ist.
Mit diesem wurde der schwer verletzte Fahrer nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle zur Behandlung in die Universitätsklinik Kiel geflogen. Die anderen Insassen wurden mit Rettungswagen in die umliegenden Kliniken eingeliefert.
Während der ersten Rettungsarbeiten wurden noch weitere Rettungswagen alarmiert - denn mehrere der persönlich mit dem Unfallopfern bekannten Zeugen hatten einen Schock erlitten und mussten betreut werden.
Im Anschluss an die Rettungsarbeiten leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle für die Ermittlungen der Polizei aus.
Der bei dem Unfall völlig zerstörte Audi musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
Die Kreisstraße war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt und konnte erst nach Mitternacht wieder freigegeben werden.

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