Hier kannst du die Förde.news App herunterladen:
Download im App Store   Jetzt bei Google Play

Großer Wasserrettungseinsatz auf der Schlei

 |  von Jasper Hentschel

Weil sich das Ufergebiet weitläufig erstreckt, fuhren die alarmierten Einsatzkräfte strategisch zwei verschiedene Stellen an - Fotos Jasper Hentschel

Schaalby – Ein Hubschrauber kreiste über der Schlei, Feuerwehrleute suchten das Wasser ab und Boote waren unterwegs: In Schaalby lief am Strand Winningmay ein großer Wasserrettungseinsatz. Gemeldet worden war eine Person, die im Wasser trieb.

Besonders schnell konnten die Einsatzkräfte reagieren, weil zahlreiche Feuerwehren bereits kurz zuvor wegen eines in Not geratenen Kitesurfers im Einsatz gewesen waren. Der Kitesurfer war zum Zeitpunkt des zweiten Alarms bereits unverletzt im Bereich der Stexwiger Enge gesichert worden.

Weil sich das Ufergebiet weitläufig erstreckt, fuhren die alarmierten Einsatzkräfte strategisch zwei verschiedene Stellen an, um Suchtrupps abzusetzen. Am Strandabschnitt Winningmay begannen die ersten Retter unverzüglich mit der fußläufigen Erkundung.

Der Rettungshubschrauber  Christoph 42 unterstützte die Suche aus der Luft und flog große Schleifen über dem Wasser. Parallel machten sich ein Motorboot sowie ein Schlauchboot der Feuerwehr Schleswig (Löschzug Friedrichsberg) auf den Weg zur vermuteten Unglücksstelle. Auch der Rettungsdienst stand in Bereitschaft.

Die Suchtrupps entdeckten schließlich ein Objekt in den Fluten und näherten sich zügig mit dem Motorboot. Doch als die Einsatzkräfte näher kamen, war schnell klar: Eine Person mussten sie hier nicht retten.

Das vermeintliche Opfer stellte sich nach Angaben der Feuerwehr tatsächlich als Ast heraus. Der Großeinsatz, an dem unter anderem die Feuerwehren aus Schaalby, Füsing, Moldenit, Fahrdorf, Steinfeld und Schleswig sowie die Polizei beteiligt waren, konnte daraufhin glücklicherweise ohne Personenschaden beendet werden.

- Anzeige -