Kinder zünden Matratze an – Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Am Dienstagmittag, 03. Februar, ist in einem Kellerraum eines dreigeschossigen Wohnhauses am Hafermarkt in Flensburg eine Matratze in Brand geraten. Ein Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, der Bereich um die Einsatzstelle wurde für den Verkehr und Fußgänger gesperrt.
Die Berufsfeuerwehr rückte gegen 14.25 Uhr an, aus Treppenhaus und Keller drang schwarzer Rauch. Im Keller brannte eine Matratze in einem Abstellbereich, das Feuer wurde mit Wasser gelöscht und das Gebäude quergelüftet. In der darüberliegenden Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte ein etwa zwei Quadratmeter großes Loch im Boden zum Keller, durch das Rauch eindringen konnte. Ein Statiker des THW prüfte ob das Haus bzw. die Wohnung weiter genutzt werden kann. Dies konnte der Statiker bestätigen, das dass Haus weiterhin benutzbar ist.
Noch während des Einsatzes nahm die Kriminalpolizei Flensburg die Ermittlungen auf. Wie Pressesprecher Jan Krüger von der Polizeidirektion Flensburg am Freitag bestätigte, wurden die Verursacher schnell ermittelt: Es handelt sich um Kinder, die im Keller die Matratze angezündet haben. Polizeisprecher Lars Woldt erklärte am Montag gegenüber Förde.news, dass die Kinder unter 14 Jahre alt und damit strafunmündig sind.