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Lagergebäude durch Brand zerstört

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Oeversee/ iwe – Ein ausgedehnter Brand hat am späten Donnerstagabend ein Lagergebäude auf dem Grundstück eines Wohnhauses in Oeversee im Kreis Schleswig-Flensburg vollständig zerstört. Die Bekämpfung des Brandes gestaltete sich schwierig, da sich der nächstgelegene Hydrant erst in über 300 Metern Entfernung befand.

Gegen 22.40 Uhr hatte der Besitzer des Wohnhauses selbst den Brand des Schuppens auf seinem Grundstück über den Notruf gemeldet. Als die zunächst alarmierte Freiwillige Feuerwehr Oeversee-Frörup wenige Minuten nach dem Alarm eintraf, brannte das rund 70 Quadratmeter große Gebäude jedoch bereits in voller Ausdehnung. Die meterhoch in den Himmel schlagenden Flammen waren bereits aus großer Entfernung zu sehen. Der Einsatzleiter ließ daraufhin umgehend drei weitere Feuerwehren nachalarmieren. „Das größte Problem war die Wasserversorgung“, erklärt Amtswehrführer Gerhard Nörenberg. Zunächst musste über eine Strecke von rund 350 Metern eine Schlauchleitung verlegt werden, um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben. „Daher konnte in der Anfangsphase mit den rund 2800 Litern Wasser in den Tanks der Löschfahrzeuge nur eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden“, fügt Nörenberg hinzu. Zur Unterstützung wurde dann auch das Tanklöschfahrzeug der Tarper Wehr alarmiert, dass den Brand mit einem Wasser-Schaum-Gemisch über einen Wasserwerfer auf dem Dach des Fahrzeuges effektiv bekämpfen konnte.

Retten konnten die Einsatzkräfte den Lagerschuppen dennoch nicht. Er brannte völlig nieder und stürzte aufgrund der Holzbalkenkonstruktion noch während des Einsatzes zusammen.

Die Ursache für das Feuer und die Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.  


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