Werbeanzeige
Werbeanzeige
- Blaulicht -

Neue Fahrzeuge für den Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Flensburg

von (Kommentare: 0)

Das neue Equipment des Rettungsdienst wurde in Dienst gestellt - Fotos: Förde.news

Der Berufsfeuerwehr Flensburg gehören für den Rettungsdienst  im Regelbetrieb 8 Rettungswagen (RTW), 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF),  1 Krankentransportwagen (KTW) sowie ein Fahrzeug für den leitenden Notarzt. Darüber hinaus gibt es noch technische Reserven.

-Anzeige-

www.förde.news

Was ist neu?

Die Ausstattung für bessere Sicherheit und Ergonomie Wegen der starken Beanspruchung im Rettungsdienst schaffen wir die Fahrgestelle für eine Nutzungsdauer von fünf Jahren an. Der Patientenraum (Kofferaufbau) ist in der Regel zehn Jahre im Einsatz. Er lässt sich abmontieren und auf einem neuen Fahrgestell befestigen. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird ein komplett neues Fahrzeug beschafft, so dass erst zum Zeitpunkt eines vollständigen Ersatzes die Umstellung auf die neueste technische Entwicklung im Rettungsdienst möglich ist.

"Die Ausstattung der Rettungswagen wird in Schleswig Holstein über die passende DIN hinaus zwischen allen Rettungsdienstträgern und den Krankenkassenverbänden abgestimmt und auch gemeinsam in einem zentralen Vergabeverfahren ausgeschrieben. In Sachen Sicherheit und Ergonomie gehören unsere Fahrzeuge zur Spitzengruppe in Deutschland. Zum Beispiel sorgen reflektierende Folien am Heck dafür, dass die Rettungswagen besser gesehen werden. Ein Plus zur Unfallvermeidung", so Sachgebietsleiterin des Rettungsdienst Sabine Schult vom Rettungsdienst

Erstmalig für die Berufsfeuerwehr Flensburg sind zwei Rettungswagen mit einer elektrohydraulischen Trage ausgestattet, die das schwere Heben und Senken übernimmt. So wird die Wirbelsäule der Mitarbeiter geschont und das Risiko für Wirbelsäulenerkrankungen gesenkt. Außerdem können mit den neuen Tragen Personen bis zu 318 Kg transportiert werden. Darüber hinaus sind die Fahrzeuge mit einem Tragestuhl ausgestattet, der es über eine elektrische Raupe ermöglicht, Patienten sicher und für die Mitarbeiter gesundheitserhaltend Treppen rauf und runter zu transportieren. Im Herbst 2019 werden zwei weitere Fahrzeuge ausgetauscht und auf diese zeitgemäße gesundheitsökonomische Technik umgestellt.

-Anzeige-

www.förde.news

Rucksäcke für den Notfall

Die medizinische Ausstattung von Rettungswagen ist nahezu identisch. So finden sich die Einsatzkräfte in jedem Fahrzeug schnell zurecht. Bisher wurde das Einsatzmaterial in Koffern, die im Rettungswagen untergebracht sind, zur Einsatzstelle mitgeführt. Die Einsatzkräfte müssen jedoch darüber hinaus so viele medizinische Geräte zur hilfebedürftigen Person mitnehmen, dass wir nunmehr die Materialkoffer gegen Notfallrucksäcke, die ca 20 Kilo wiegen, ausgestattet haben. Diese sind  für die lebensrettende Hilfe am Einsatzort gedacht und erleichtern den Einsatzkräften die Arbeit, da das Gewicht des mitzuführenden Materials gleichmäßiger verteilt wird und die Bewegungsabläufe einfacher sind.

Fahrzeug Leitender Notarzt (LNA)

Der Leitende Notarzt/LNA ist die ärztliche Führungskraft bei Großschadenslagen, ab fünf verletzten Personen, im Rettungsdienst und hat alle medizinischen Maßnahmen am Schadensort zu leiten, zu koordinieren und zu überwachen.  Die Aufgaben erstrecken sich auf Beurteilung der Lage, den Entschluss zur Lösung der vorgefundenen medizinischen und organisatorischen Aufgaben sowie auf die Formulierung der notwendigen Anordnungen. Die Alarmierung richtet sich nach dem Alarmplan Rettungsdienst der Stadt Flensburg. Die Funktion wird in Flensburg in der Regel abwechselnd von 6 Ärzten/innen, die sowohl in den Flensburger Krankenhäusern als auch im Notarztdienst der Berufsfeuerwehr Flensburg tätig sind, wahrgenommen. Es ist ein enormer Vorteil, dass alle in den verschiedenen Aufgabengebieten tätig sind und über umfassende Sach- und Fachkenntnisse der Flensburger Gegebenheiten verfügen.  Um die Einsatzleitung Rettungsdienst jederzeit zeitnah mit der Funktion LNA besetzen zu können, fahren die LNA´s selbst mit einem Einsatzfahrzeug zum Einsatzort. Bei der Auswahl des Fahrzeugs, das im Einsatzfall stets mit Sondersignalen genutzt wird, waren unter anderem Sicherheitsparameter wie die erhöhte Sitzposition zur Übersicht über den Straßenverkehr, Allradantrieb zur Bewältigung schwieriger Witterungslagen sowie die gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu beachten.

 

Die Fahrzeuge gehen nun alle in den Dienst.


---------------------------------------------------


-Anzeige-

www.förde.news


Zurück