Rätselhafter Vorfall auf der A7: Mann lebensgefährlich verletzt aufgefunden
| von Thomsen / Foerde.news
Handewitt – Ein schwer verletzter Mann ist am frühen Dienstagmorgen auf der Autobahn A7 bei Handewitt entdeckt worden. Autofahrer hatten den Mann gegen 5.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Flensburg und Harrislee an der Leitplanke im Bereich Altholzkrug bemerkt. Der Passant schwebt in Lebensgefahr.
Nach Angaben der Polizei gingen die ersten Notrufe bei der Regionalleitstelle in Harrislee ein, nachdem mehrere Verkehrsteilnehmer einen Gegenstand am Seitenstreifen gemeldet hatten. „Erst war nicht klar, ob es sich um ein Tier Gegenstände oder möglicherweise eine Person handelte. Erst als Autofahrer im Dunkeln angehalten haben, wurde klar, hier liegt ein verletzter Mensch“, berichtet Jan Krüger, Pressesprecher der Polizei Flensburg.
Umgehend wurden ein Rettungswagen und ein Notarzt zur Unfallstelle entsandt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die A7 in Fahrtrichtung Dänemark voll gesperrt werden. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen auf dem Seitenstreifen aufgefunden.
Die Hintergründe des Vorfalls sind bislang völlig unklar. Weder gibt es Hinweise auf ein beteiligtes Fahrzeug noch ist bekannt, was sich in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn ereignet hat. Aufgrund der lebensbedrohlichen Verletzungen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Flensburg ein Sachverständiger zur Unterstützung der Ermittlungen hinzugezogen.
Hinweisgeber werden gebeten, mit dem Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Nord unter 04621/94520 oder per E-Mail unter schleswig.pabr@polizei.landsh.de in Kontakt zu treten.
Während der Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr in Richtung Norden wurde über das ohnehin stark belastete Flensburger Stadtgebiet umgeleitet, wodurch sich lange Staus bildeten.