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Raub aufgeklärt, ein Täter wird noch heute vorgeführt

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Bei den Maßnahmen konnten Beweismittel zu vorliegender Tat aufgefunden und sichergestellt werden - Symbolbild: Förde.news

Bereits am Montagabend (22.01.2021) kam es in Schleswig zu einer Raubtat zum Nachteil eines 20-jährigen Schleswigers. Dieser wurde durch die drei ihm bekannten Tatverdächtigen am Nachmittag auf dem ZOB-Gelände abgepasst, bedroht und mit Bier übergossen. Anschließend zwang man ihn in einen PKW und fuhr zu einer abgelegenen Örtlichkeit in der Nähe von Klein Rheide. Hier kam es zu weiteren Bedrohungen mittels einer Schusswaffe sowie einem mitgeführten Kampfhund. Der Geschädigte wurde vom Haupttäter geschlagen und gezwungen, sich teilweise zu entkleiden und trotz der zum Tatzeitpunkt vorherrschenden eisigen Temperaturen in einer Pfütze zu wälzen.

Hierbei soll es wie auch bereits am ZOB zur Fertigung von Filmaufnahmen durch die Tatverdächtigen mittels Smartphone gekommen sein. Anschließend ließen die Täter den Geschädigten unter Mitnahme seiner persönlichen Sachen und seines Mobiltelefons zurück. Gegen die drei 26, 27 und 20-jährigen Täter sowie einen 43-jährigen Mitwisser wurden Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt und am heutigen Freitagmorgen (26.02.21) zeitgleich und hinsichtlich einer der Wohnungen auch mit Unterstützung durch Spezialkräfte des LKA Schleswig-Holsteins umgesetzt. Bei den Maßnahmen konnten Beweismittel zu vorliegender Tat aufgefunden und sichergestellt werden.

Darüber hinaus wurden in einer der durchsuchten Wohnung nicht geringe Mengen Marihuana als Zufallsfund sichergestellt. Gegen den Wohnungsinhaber wird ein gesondertes Verfahren wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der 26-jährige, bereits erheblich vorbekannte Haupttäter, wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg am frühen Freitagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt.

Eine sofortige Pressemitteilung unterblieb aus ermittlungstaktischen Gründen. Nunmehr bittet die Kriminalpolizei Schleswig Zeugen, welche den Vorfall am ZOB beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 04621-84311 zu melden.


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