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Reisender mit Rauschgift im Gepäck

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Neumünster- Zwecks Anzeigenaufnahme wurde der Reisende mit auf die Wache genommen. - Foto: Förde.news

Bereits am 04. Januar gegen 03:15 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei auf eine im Haupteingang des Bahnhofs Neumünster knieende Person aufmerksam.

Der 32-jährige Mann wirkte geistig abwesend, depressiv und anhand seiner Äußerungen konnte eine Selbstgefährdung nicht ausgeschlossen werden.

Er wurde in Schutzgewahrsam genommen und ein RTW hinzugezogen. In Begleitung der Bundespolizisten wurde der Mann dann mit dem RTW ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) verbracht, wo er zwecks eingehender Untersuchungen stationär aufgenommen wurde.

Einige Stunden später um 22:30 Uhr wurden die Beamten im Bundespolizeirevier durch einen Zugbegleiter darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf der Fahrt von Hamburg nach Neumünster ein Reisender ohne Fahrschein den Zug in Elmshorn verlassen sollte, sich aber weigerte.

Bei der Ankunft in Neumünster wartete eine Streife bereits am Bahnsteig.

Zwecks Anzeigenaufnahme wurde der Reisende mit auf die Wache genommen. Dort konnten die Beamten ermitteln, dass es sich um einen 26-jährigen Mann aus Guinea handelte. Bei seiner Durchsuchung wurde dann noch eine geringe Menge Marihuana und zwei Joints aufgefunden.

Ihn erwarten jetzt Anzeigen wegen Erschleichen von Leistungen, Hausfriedensbruch und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt.


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