Schlag gegen mutmaßliche Drogendealer in Flensburg
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Nach monatelangen Ermittlungen haben Zollfahnder und Landespolizei in Flensburg zwei mutmaßliche Betäubungsmittelhändler festgenommen. Bei Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte größere Mengen Kokain und Marihuana sicher.
Ermittlern von Zoll und Polizei ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Flensburg ein erfolgreicher Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Betäubungsmittelhändlern gelungen. Wie Oberstaatsanwalt Petersen-Thrö, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Flensburg, mitteilte, wurden am gestrigen Tag in der Nähe der Schiffbrückstraße in Flensburg zwei Personen festgenommen.
Den Festnahmen waren monatelange Ermittlungen vorausgegangen, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Flensburg vom Zollfahndungsamt Hamburg und der Landespolizei geführt wurden. Die Ermittlungen richteten sich gegen einen 46 Jahre alten albanischen Staatsangehörigen sowie mehrere mutmaßliche Komplizen, darunter ein 39-jähriger Albaner. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in erheblichem Umfang mit Kokain und Marihuana gehandelt zu haben.
Am Zugriffstag nahmen die Ermittler nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwei Personen in Flensburg auf frischer Tat bei einem Kokaingeschäft fest. Darüber hinaus wurden sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Dabei stellten die Beamten insgesamt 500 Gramm Kokain, 26 Kilogramm Marihuana, 20 verkaufsfertige Konsumeinheiten Kokain sowie mehrere Datenträger sicher.
Die beiden festgenommenen Verdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft am heutigen Nachmittag einer Haftrichterin am Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Diese ordnete gegen beide Untersuchungshaft an.
Weitere Einzelheiten zu Hinweisen, einzelnen Ermittlungsmaßnahmen und zum genauen Stand des Verfahrens machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Nach Behördenangaben dürften die laufenden Ermittlungen, insbesondere wegen der Auswertung sichergestellter Datenträger, noch einige Zeit in Anspruch nehmen.