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Schwarze Rauchwolke über Sylt: Feuer in Luxusimmobilie im Rohbau
| von Thomsen / Foerde.news
List auf Sylt – Im Dachbereich einer ehemaligen Lagerhalle an der Hafenstraße in List auf Sylt, die derzeit zu einer Luxusimmobilie umgebaut wird, ist am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die erste Meldung ging nach Angaben der Feuerwehr um 17:28 Uhr bei der Leitstelle ein. Vier Feuerwehren rückten zum Einsatz aus. Personen wurden nicht verletzt.
Nach Augenzeugenberichten waren im Zusammenhang mit dem Brand mehrere heftige Explosionen zu hören und zu sehen. Dichte schwarze Rauchwolken stiegen über der Insel auf und waren selbst im kilometerweit zu sehen.
Wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Nord auf Nachfrage von Förde.news erklärte, waren Einsatzkräfte der Feuerwehren aus List, Kampen, Wenningstedt und Westerland vor Ort. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war im Einsatz.
Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurden nach Angaben der Leitstelle auch die Sylter Fähre sowie die Behörden auf dänischer Seite informiert. Eine Warnung über die Warn-App NINA wurde nicht ausgelöst. Nach Einschätzung der Leitstelle zog der Rauch aufgrund der Nähe zum Hafen in Richtung Wasser ab.
Um 20:14 Uhr meldete die Feuerwehr nach Angaben des Sprechers „Feuer aus“. Beendet war der Einsatz damit allerdings noch nicht. Die Einsatzkräfte öffneten anschließend unter anderem eine Zwischendecke, um den betroffenen Bereich auf mögliche Glutnester zu kontrollieren und Nachlöscharbeiten durchzuführen.
Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar. Da die ehemalige Lagerhalle derzeit umgebaut wird, wird ermittelt, ob Baumaterialien wie Teerpappe oder im Einsatz befindliche Gasflaschen mit dem Brand in Zusammenhang stehen könnten.
Weil sich durch Luftschächte weitere Glutnester im Gebäude befinden könnten, hatte die Feuerwehr nach Angaben der Leitstelle kurz nach 20 Uhr zudem eine Drohne mit Wärmebildkamera angefordert. Auch die Kriminalpolizei machte sich auf den Weg nach List.
Wie lange die Nachlöscharbeiten dauern würden, war zunächst nicht abschließend abzusehen. Sollten keine weiteren größeren Glutnester gefunden werden, könnte der Einsatz nach Einschätzung der Leitstelle gegen 22 Uhr beendet werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
