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Schwerer Motorradunfall: Rettungshubschrauber bringt 62-Jährigen in Klinik

 |  von Jasper Hentschel

Ein zuständiger Jäger wurde zur Nachsuche nach dem möglicherweise verletzten Tier angefordert - Fotos: Jasper Hentschel

Kappeln – Ein schwerer Motorradunfall hat am späten Sonntagabend bei Kappeln einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Ein 62-jähriger Fahrer kollidierte auf der Verbindungsstraße von der B201 in Richtung Grödersby mit einem Reh und stürzte. Er wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

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Nach bisherigen Angaben ereignete sich der Unfall im Dunkeln auf der Strecke in Richtung Grödersby. Der 62-Jährige prallte mit einem Reh zusammen und stürzte infolge des Zusammenstoßes schwer.

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Da sein Zustand einen schnellen und schonenden Transport in eine Klinik erforderlich machte, forderten die Rettungskräfte den Rettungshubschrauber Christoph 42 an. Als Landeplatz wurde der Sportplatz der Kappelner Gemeinschaftsschule ausgewählt, weil dort eine leistungsstarke Flutlichtanlage zur Verfügung steht. Die Freiwillige Feuerwehr Kappeln-Mehlby rückte aus, um den Platz auszuleuchten und die Landung abzusichern.

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„Der 62 Jahre alte Motorradfahrer wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt“, bestätigte Polizeisprecherin Katharina Petersen. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Mann mit dem Rettungshubschrauber in das Fördeklinikum nach Flensburg geflogen.

Das Reh überlebte den Aufprall offenbar und flüchtete. „Das Rehwild ist nach unseren Erkenntnissen nach dem Unfall abgesprungen“, erklärte Petersen. Ein zuständiger Jäger wurde zur Nachsuche nach dem möglicherweise verletzten Tier angefordert.