Schwerer Unfall auf der K28: Schwangere und Kind unter den Verletzten – Straße gesperrt
| von Herbert Schmidtke
Neuberend – Ein Unfall in der Klosterreihe in Neuberend hat am Mittwochnachmittag für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. An der Unfallstelle landeten gleich zwei Rettungshubschrauber.
Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen sind am Mittwochnachmittag in Neuberend insgesamt fünf Menschen verletzt worden, drei davon schwer. Unter den Verletzten befinden sich auch ein Kind und eine schwangere Frau.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der folgenschwere Unfall gegen 14.50 Uhr auf der Kreisstraße 28 zwischen Neuberend und Berend. Dort waren ein Chrysler Pick-Up und ein mit vier Personen besetzter Audi Q5 frontal zusammengeprallt. „Eines der Fahrzeuge fuhr hinter einem LKW und ist dann zum Überholen ausgeschert, wodurch es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto kam“, erklärte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nord am Nachmittag.
Nachdem Zeugen den Notruf gewählt hatten, wurden sowohl die Freiwillige Feuerwehr Neuberend als auch mindestens fünf Rettungswagen, ein Notarzt sowie zwei Rettungshubschrauber an den Unfallort alarmiert.
Nach einer Erstversorgung wurden alle Verletzten in Krankenhäuser eingeliefert.
„Zwei Menschen wurden lebensbedrohlich verletzt, eine weitere Person schwer und zwei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen“, erklärte der Leitstellensprecher die Folgen der Kollision.
Zwei der Verletzten wurden nach Angaben der Feuerwehr mit den alarmierten Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Dabei soll es sich um die schwangere Beifahrerin des Audi sowie den Fahrer des Chrysler handeln. In dem Audi soll ebenfalls mindestens ein Kind gesessen haben, das ebenfalls zu den Verletzten zählt.
Um den Unfallhergang zweifelsfrei aufklären zu können, wurde ein Sachverständiger zur Spurensicherung und Rekonstruktion des Frontalzusammenstoßes angefordert. Aufgrund der noch laufenden Unfallaufnahme konnte die Polizei bisher keine näheren Angaben zum Unfallhergang und den Beteiligten machen.
Für die Dauer der Ermittlungs- und Bergungsarbeiten ist die Kreisstraße zwischen Lürschau und Berend momentan noch gesperrt. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass die Sperrung noch bis zum Abend andauern könnte.