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Sturmschäden auch im Flensburger Umland: Große Linde stürzt in Hürup um

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Hürup - Eine Rund 30 Jahre alte Linde hat den Sturm nicht standhalten können und fiel in Gänze um - Fotos: Thomsen

Mit Böen um 90 Stundenkilometern hat Orkantief „Zeynep“ auch in Flensburg und dem Umland für erste Schäden gesorgt. In Hürup stürzte eine große Linde auf die Straße
Kurz vor 22 Uhr entwurzelte eine Sturmböe die rund 30 Jahre alte Linde, die daraufhin quer über die Hauptstraße stürzte. Die Freiwillige Feuerwehr Hürup-Weseby rückte an, sperrte die Straße und zerkleinerte den Baum mit einer Motorsäge.
Anschließend wurden die Teile mit Hilfe eines Teleporters von der Fahrbahn geräumt.
Während der Vollsperrung der Straße musste auch ein Bus mit rund zehn Fahrgästen hinter der Absperrung warten.
Ansonsten ist die Lage im Flensburger Umland derzeit eher entspannt. Es ist bisher nur zu wenigen Einsätzen gekommen. In Flensburg rückte die Berufsfeuerwehr mit der Drehleiter in den Stadtteil Kauslund aus. Dort hatte ein Anrufer gemeldet, dass es an seinem Dach einen Sturmschaden gäbe. Die Besatzung der Drehleiter entdeckte aber nur eine einzelne, herausgedrehte Dachpfanne und rückte daraufhin wieder ab, da aufgrund der Geringfügigkeit des Schadens kein dringender Handlungsbedarf bestand.
In den kommenden Stunden könnte der Sturm sich noch verschärfen. Der Höhepunkt der Böen wird weiterhin nach Mitternacht erwartet.


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