Transporter-Fahrer flüchtet nach Unfall

 |  von Jasper Hentschel

Nach dem Unfall flüchtete der Fahrer - Fotos: Jasper Hentschel

Süderbrarup – In der Nacht zu Sonntag kam es in Süderbrarup zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Ein Transporter rammte im Kreisverkehr eine Laterne und verursachte erheblichen Sachschaden. Vom Fahrer fehlt jede Spur – die Polizei ermittelt.

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Eine abgeknickte Laterne, ein zerstörtes Auto – aber keine Spur vom Fahrer: Mit dieser Situation wurde die Polizei gegen 1:00 Uhr in der Nacht in der Holmer Straße in Süderbrarup konfrontiert. Ein weißer VW T5 Kastenwagen, der in Richtung Nottfeld unterwegs war, fuhr in den Kreisverkehr ein und passierte zunächst die erste Ausfahrt in Richtung Südertoft. Unmittelbar danach verlor der Fahrer jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug.

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Der Transporter kam von der Fahrbahn ab, überquerte den Gehweg und prallte mit voller Wucht gegen eine Straßenlaterne. Die Wucht des Aufpralls war so massiv, dass die Laterne komplett auseinandergerissen wurde. Das Fahrzeug kam schließlich auf einer angrenzenden Freifläche zum Stehen. Anwohner und andere Autofahrer, die durch das Unfallgeschehen aufmerksam wurden, alarmierten umgehend die Polizei.

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Beim Eintreffen der Beamten bot sich ein Bild der Zerstörung, doch vom Unfallverursacher fehlte jede Spur. Der Fahrer hatte die Flucht zu Fuß angetreten und konnte trotz einer Fahndung im Nahbereich zunächst nicht angetroffen werden. Um eine akute Gefährdung durch die beschädigte Elektrik der Laterne auszuschließen, wurde die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Süderbrarup zur Einsatzstelle gerufen. Nach einer ersten Prüfung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden, sodass die Feuerwehr nicht mehr ausrücken musste.

Das beschädigte Fahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen udn abtransportiert. In den Morgenstunden übernahm der Bauhof die Absicherung der Unfallstelle. Da die Stromkabel der Laterne offen aus dem Boden ragen, wurde der Bereich mit Absperrbaken gesichert.

Mysteriös bleibt ein weiterer Schaden: Zeitgleich kam es zu einem Ausfall einer nahegelegenen Abwasser-Pumpstation. Ein Mitarbeiter war vor Ort, um die Störung zu prüfen und die Energieversorgung wieder herzustellen. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen der zerstörten Laterne und dem Stromkreis der Pumpstation besteht, ist derzeit noch unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.