www.foerde.news

Werbeanzeige
- Blaulicht -
Folge uns auf Instagram und Facebook

Transporter prallt in Mähdrescher - 3 Verletzte

von

Meyn - Beide Fahrzeuge hatten sich durch die Wucht des Aufpralls im Frontbereich ineinander verkeilt. - Fotos: Benjamin Nolte
Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Dienstag Nachmittag gegen 17:00 Uhr nahe der Ortschaft Meyn drei Personen teils schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der Fahrer eines Mähdreschers aus einer Nebenstraße kommend auf die Straße Meynfeld-Süd Richtung Meyn einbiegen.
 
Ein in Richtung Lindewitt fahrender, vorfahrtsberechtigter und mit zwei Personen besetzter Transporter samt Anhänger erkannte das Hindernis auf seiner Fahrbahn zu spät und konnte trotz Vollbremsung ein Zusammenprall mit dem Mähdrescher nicht mehr verhindern. Die tiefstehende Sonne dürfte die Sicht noch verschlechtert haben. Der Transporter prallte mit großer Wucht frontal in den Mähdrescher. Ersthelfer stoppten stoppten sofort an der Unfallstelle, setzten den Notruf ab und leisteten erste Hilfe.
 
Anhand erster Notrufe alarmierte die Rettungsleitstelle in Harrislee die freiwilligen Feuerwehren Meyn, Schafflund und Handewitt zur technischen Hilfe, den Rettungshubschrauber Christoph Europa 5,  sowie drei Rettungswagen.
 
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatten Ersthelfer den Beifahrer des Transporters bereits aus seinem Fahrzeug geholt und betreuten den eingeklemmten Fahrer.  Beide Fahrzeuge hatten sich durch die Wucht des Aufpralls im Frontbereich ineinander verkeilt.  Mithilfe einer Seilwinde versuchten die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren die Fahrzeuge vorsichtig auseinander zu ziehen. Die Feuerwehr musste schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Mit Hilfe von Schere und Spreizer wurde die Fahrertür herausgetrennt und mittels hydraulischem Stempel der Frontbereich des Fahrzeuges geweitet, sodass der Fahrer letztlich befreit werden konnte. Nach Angaben der Feuerwehr waren sowohl er, als auch der Beifahrer orientiert und ansprechbar.

Nach einer Erstversorgung durch Rettungsdienst und den Hubschraubernotarzt wurden Beifahrer und Fahrer mit Rettungswagen in die Notaufnahme nach Flensburg gebracht. Der Fahrer des Mähdreschers erlitt einen Schock.

Während der Rettung und Bergungsmaßnahmen musste die Strecke zwischen Meyn und Lindewitt für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Zurück