Unfall auf der B199 sorgt für langen Stau bis in die Innenstadt
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Bei einem Verkehrsunfall, gegen 13:40 Uhr, auf der Straße Am Friedenshügel ist es am Freitagnachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Im Kreuzungsbereich zur B200 stießen ein Lastwagen und ein Mercedes zusammen. Die Fahrerin des Pkw wurde dabei leicht verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Lkw-Fahrer mit einem Kind in seinem 7,5-Tonnen-Fahrzeug auf der B199 von der Stadt kommend in Richtung Handewitt unterwegs. Aus der Gegenrichtung näherte sich eine Frau mit ihrer Mercedes B-Klasse.
Auf Höhe der B200 wollte die Autofahrerin nach ersten Erkenntnissen auf die B200 in Richtung Husum abbiegen. Aus bislang ungeklärten Gründen übersah sie den entgegenkommenden Lastwagen vermutlich, sodass es im Kreuzungsbereich zur Kollision kam.
Unfallzeugen kümmerten sich sofort um die Beteiligten und wählten den Notruf. Die Leitstelle Nord alarmierte daraufhin zwei Rettungswagen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr sowie die Polizei.
Vor Ort stellte sich die Lage nach ersten Einschätzungen als weniger schwerwiegend heraus als zunächst vermutet. Die Frau konnte ohne technische Hilfe aus dem Fahrzeug geholt und an den Rettungsdienst übergeben werden. Sie wurde vor Ort versorgt und kam nach ersten Erkenntnissen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.
Die Feuerwehr klemmte an dem stark deformierten Pkw die Batterie ab und streute Bindemittel auf auslaufende Betriebsstoffe. Auch der Lastwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls erheblich beschädigt. Das Fahrzeug kam noch auf der Zufahrt zur B200 zum Stehen. Dabei floss jedoch eine geringe Menge Betriebsstoffe in die Kanalisation. Die Feuerwehr bat den Fahrer, den Lastwagen zurückzusetzen, damit auch um einen Gully Bindemittel abgestreut werden konnten.
Die Polizei sperrte die B199 in Fahrtrichtung Handewitt zunächst vollständig. Erst nachdem der Lkw-Fahrer sein Fahrzeug auf einer der abgesperrten Geradeausspuren abstellen konnte, wurde die Rechtsabbiegespur wieder für den Verkehr freigegeben. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Stau bereits bis zur Exe zurückgebildet. Auch auf der Gegenspur kam es zu Behinderungen, weil in der Anfangsphase ein Rettungswagen eine der Spuren blockierte.
Nach rund einer Stunde konnte die B199 wieder freigegeben werden. Der stark beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Auch der Lastwagen war so schwer beschädigt, dass er seine Fahrt nicht aus eigener Kraft fortsetzen konnte.