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Verdächtiger Brief aufgetaucht: Feuerwehreinsatz in der Geschäftsstelle von Robert Habeck

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Bereits im Mai 2023 wurde ein Brief mit unbekannter Substanz an Robert Habeck geschickt - Foto: Thomsen

Flensburg - Zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei kam es am Samstagnachmittag im Parteibüro der „Grünen“ in der Heinrichstraße in Flensburg. Dort war ein Brief mit verdächtigem Inhalt aufgetaucht.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von etwas mehr als acht Monaten hat ein Brief mit einem verdächtigen Inhalt für Aufsehen im Wahlkreisbüro der Partei „Bündnis 90 / Die Grünen“ in Flensburg gesorgt.

Mitarbeiter der Vertretung der Partei, in dessen Räumlichkeiten sich auch das Wahlkreisbüro von Vize-Kanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck befindet, sollen am Samstagmittag einen Brief entgegengenommen haben. In dem Umschlag soll sich eine bislang noch unbekannte Substanz befunden haben.

Die „Grünen“-Mitarbeiter verständigten daraufhin sofort Polizei und Feuerwehr und verließen die Büroräume.

Die Beamten der Berufsfeuerwehr und der Polizei sperrten das Gebäude und Teile des Hofplatzes daneben zunächst ab.

Um den Inhalt des Briefes bestimmen zu können, wurde dieser durch die Feuerwehr in Schutzanzügen aus dem Gebäude geholt und sichergestellt.

Unklar ist bislang, ob es sich bei dem als verdächtig eingestuften Inhalt des Briefes um eine gefährliche Substanz handelt. Einsatzleiter Andre Beyer von der Berufsfeuerwehr Flensburg erklärte: "Es besteht der Verdacht, dass es sich um Anthrax handeln könnte" Die Mitarbeiter der Parteizentrale blieben unverletzt und klagten auch nicht über gesundheitliche Beschwerden. Der Brief war an Vizekanzler Robert Habeck adressiert, dessen Regionalbüro sich ebenfalls in den Räumlichkeiten befindet.

Bereits am 24. Mai vergangenen Jahres war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Damals tauchte im Büro der „Grünen“ ebenfalls ein verdächtiger Brief, adressiert an Robert Habeck, mit einem weißen Pulver auf, den die Mitarbeiter daraufhin auf die Polizeiwache brachten. Es folgte ein stundenlanger Gefahrguteinsatz samt Sperrung des Polizeireviers sowie eine Versiegelung des „Grünen“-Büros in der Heinrichstraße. Am Ende stellte sich das Pulver als „mineralische Substanz“ heraus. Vermutlich handelte es sich um Bohrstaub.

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