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Verfolgungsfahrt: Zwei Polizeifahrzeuge verunglücken in der Innenstadt

 |  von Thomsen / Foerde.news

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden - Fotos: Thomsen

Flensburg – Bei einer Verfolgungsfahrt ist es am Dienstagabend in der Flensburger Innenstadt zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Polizeifahrzeugen gekommen. Zwei Polizeibeamte wurden verletzt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der flüchtige E-Roller-Fahrer konnte nicht gestellt werden.

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Nach ersten Erkenntnissen kontrollierte die Polizei gegen 21:10 Uhr im Bereich desZOBs seinen E-Roller-Fahrer. Die genauen Umstände der Kontrolle waren zunächst unklar. Der Fahrer flüchtete, woraufhin ein Zivilstreifenfahrzeug und ein regulärer Streifenwagen die Verfolgung über den Hafendamm aufnahmen.

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Im Bereich der Nordstraße stießen die beiden Polizeifahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache zusammen. Dabei traf der Streifenwagen den schwarzen VW Golf der Zivilstreife am linken Heck. Der Golf drehte sich durch die Kollision und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand.

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Unmittelbar nach dem Unfall versuchten mehrere Autofahrer, ein möglicherweise längeres Warten zu umgehen. Sie fuhren mit ihren Fahrzeugen über die mittlere Verkehrsinsel und mussten dabei auf den Gegenverkehr achten. Dadurch entstand zeitweise ein zusätzlicher Gefahrenpunkt.

Andere Verkehrsteilnehmer, die den mit Blaulicht fahrenden Polizeifahrzeugen zuvor Platz gemacht hatten, mussten zunächst anhalten und an der Unfallstelle warten. Nach der Erstversorgung wurden zwei Rettungswagen alarmiert. Später rückte zudem ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Flensburg an.

Wie Immo Casper, Gruppenführer der Berufsfeuerwehr, erklärte, klemmten die Einsatzkräfte lediglich die Batterien der beiden Unfallfahrzeuge ab. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden nicht festgestellt.

Die beiden Polizeibeamten aus dem Streifenwagen wurden vor Ort untersucht und anschließend zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zur Schwere ihrer Verletzungen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

Der Hafendamm wurde in Fahrtrichtung Mürwik gesperrt. Dadurch kam es zu einem erheblichen Rückstau. Um die wartenden Fahrzeuge aus dem Bereich herauszuführen und Platz für weitere Einsatz- und Abschleppfahrzeuge zu schaffen, erlaubte die Polizei den betroffenen Verkehrsteilnehmern, zu wenden und entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum ZOB zurückzufahren.

Bevor die beschädigten Polizeifahrzeuge abgeschleppt wurden, entnahmen weitere zur Unfallstelle gekommene Polizeibeamte wichtige Gegenstände aus den Wagen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abtransportiert werden. Während der Abschlepparbeiten wurde vorübergehend auch die Fahrtrichtung zum ZOB gesperrt.

Die genaue Unfallursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Nach Angaben eines Sprechers der Regionalleitstelle Nord konnte der flüchtige E-Roller-Fahrer nicht mehr von der Polizei gestellt werden. Der Hafendamm blieb bis etwa 23.30 Uhr gesperrt.