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Holstein Kiel im grauen Mittelfeld – so kann es wieder aufwärts gehen für die Störche

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Der Verein aus Norddeutschland verfügt über begrenzte finanzielle Mittel im Vergleich zu den Top-Clubs der Liga.

Noch in der Winterpause liebäugelten die Kieler Störche damit, in der Rückrunde die begehrten Aufstiegsränge der 2. Bundesliga angreifen zu können. Von diesen Träumen ist mittlerweile nur noch wenig übriggeblieben. Die Leistungsdichte in der zweithöchsten Spielklasse im deutschen Fußball ist hoch. Nur wenige Wochen ohne konstante Leistung führten dazu, dass die Kieler die eigenen Ziele aus den Augen verloren. Das macht allerdings auch die Spannung in der 2. Bundesliga aus und die Liga für Fußball Wetten besonders interessant. Ein Traum für alle Fußballfans.

Aktuelle Lage von Holstein Kiel in der 2. Bundesliga

Holstein Kiel startete nur schleppend in die zweite Hälfte der laufenden Spielzeit und befindet sich mittlerweile inmitten des grauen Mittelfelds der Liga. Ein Aufstieg ist also erst einmal in weite Ferne gerückt. Gleichzeitig ist auch klar: Wenn in den verbleibenden Spielen der Störche nicht alles schiefläuft, wird der Verein aus Schleswig-Holstein auch in der kommenden Saison weiterhin in der Zweiten Liga spielen.

Gerade aufgrund der Auswärtsstärke können die Verantwortlichen beruhigt in die letzten Partien der Saison 2022/23 gehen. Seit dem elften Spieltag haben nur die Spitzenmannschaften aus Kaiserslautern und Darmstadt mehr Punkte auswärts geholt.

Trotzdem hat die Mannschaft aus Kiel noch immer defensive Schwierigkeiten: Fast seit Beginn der Saison konnte Holstein Kiel nur einmal ohne Gegentor spielen. In dieser Zeit haben nur die akuten Abstiegskandidaten SV Sandhausen und der Jahn Regensburg mehr Gegentore kassiert.

Grundsätzliche Ausgangslage der Kieler Störche in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands

Der Verein aus Norddeutschland verfügt über begrenzte finanzielle Mittel im Vergleich zu den Top-Clubs der Liga. Holstein Kiel gilt als ein traditioneller Verein mit einer treuen Fanbasis und einem soliden Management, das sich darauf konzentriert, das Beste aus den begrenzten eigenen Ressourcen herauszuholen. So beträgt das Budget von Holstein Kiel auch in diesem Jahr nur rund 10 Millionen Euro. Dies ist im Vergleich zu anderen Teams in der 2. Bundesliga durchaus niedrig. Der Top-Club der Liga, der Hamburger SV, hat ein Budget von mehr als 20 Millionen Euro – also mehr als doppelt so viel. Holstein Kiel muss also sehr vorsichtig mit seinen finanziellen Mitteln umgehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Verein setzt dabei auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern, die dem Team helfen können, sich in der Liga zu behaupten. Der Verein ist besonders stolz auf die eigene Jugendakademie, die in der Vergangenheit schon einige erfolgreiche Talente hervorgebracht hat. Trotz der begrenzten finanziellen Mittel hat Holstein Kiel in den letzten Jahren einige beachtliche Erfolge erzielen können. In der Saison 2017/2018 gelang dem Team unter Trainer Markus Anfang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wo der Verein seitdem vertreten ist. In der Saison 2020/2021 erreichte Holstein Kiel das Halbfinale des DFB-Pokals, wo man dem Top-Klub Borussia Dortmund unterlag. Im Achtelfinale hatten die Kieler in einer dramatischen Partie bereits den deutschen Rekordmeister FC Bayern München aus dem Wettbewerb geworfen.

Durch die gute Arbeit der sportlichen Verantwortlichen von Holstein Kiel in den vergangenen Jahren sind natürlich auch die Erwartungen der Fangemeinschaft gestiegen. Der Verein hat bereits eindrucksvoll gezeigt, dass man sehr erfolgreich sein kann, wenn das eigene Team klug und strategisch zusammengestellt wurde. Trotzdem sollten die begrenzten finanziellen Mittel mit Blick auf die eigenen Erwartungen immer im Hinterkopf bleiben.

Der KSV im Saisonendspurt und vor dem Umbruch

Fin Bartels und Hauke Wahl gelten als wahre Institutionen des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel. Doch nach Ende der Saison werden beide Spieler den Verein im Norden Deutschlands verlassen. Der 35-jährige Bartels wird dann seine aktive Karriere beenden. Wohin Kapitän Wahl gehen wird, ist dagegen noch völlig unklar. Die Kieler verlieren damit bald zwei ihrer bedeutendsten Spieler der jüngsten Vergangenheit. Abwehrchef Wahl, der seit der Saison 2019/2020 die Mannschaft anführt, sucht eine neue Herausforderung. Nach 200 Pflichtspielen für Holstein Kiel wird der 28-Jährige seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Für ihn sei es keine Entscheidung gegen Holstein Kiel oder für einen anderen Verein, sondern der reine Wunsch nach einer neuen Herausforderung.

Offensivspieler Bartels dagegen beendet seine aktive Profi-Laufbahn im kommenden Sommer. Diese hatte der flinke Flügelspieler im Jahr 2006 bei Holstein Kiel – damals noch Regionalligist – begonnen. Über die Nordclubs Hansa Rostock (2007-2010), den FC St. Pauli (2010-2014) und Werder Bremen (2014-2020) kehrte der Stürmer im Jahr 2020 in seine Heimatstadt zurück. In 170 Bundesliga-Spielen erzielte Bartels 28 Tore.

Laut Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver hätte Holstein die beiden Leistungsträger und Führungsspieler gerne über den Sommer hinaus behalten. Man könne jedoch die Entscheidungen der beiden Spieler nachvollziehen. Dementsprechend steht Holstein Kiel mit Blick auf die kommende Saison vor der schweren Aufgabe, gleich zwei Identifikationsfiguren, die seit Jahren die sportliche Entwicklung des Vereins geprägt haben, ersetzen zu müssen.

Wie schaffen es die Kieler Störche aus dem grauen Mittelfeld?

Holstein Kiel hat in dieser Saison eine solide Leistung in der 2. Bundesliga gezeigt und war lange Zeit zumindest mit einem Bein im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga. Doch nach dem verkorksten Rückrunden-Auftakt mussten alle Träume begraben werden. So spielen die Störche bislang ihre schlechteste Rückrunde seit dem Aufstieg in die zweite Liga.  Mittlerweile besteht daher keine realistische Chance mehr, in dieser Saison noch auf die Aufstiegsränge vorzurücken zu können.

Grund dafür ist nicht allein die eigene Inkonstanz, sondern auch die Stärke der Konkurrenz. Sowohl Darmstadt 98 als auch der FC Heidenheim und Aufstiegsfavorit Hamburger SV spielen eine beeindruckend starke Saison. Das Spitzentrio konnte sich vom Rest des Tableaus absetzten und wird aller Voraussicht die Aufstiegsränge unter sich aus machen.

Für den Verein von der Kieler Förde geht es in den verbleibenden Partien vor allem darum, mit einem guten Gefühl die Saison zu beenden. Dafür muss das Team um Noch-Kapitän Hauke Wahl allerdings endlich Konstanz in die eigene Leistung bekommen. Wichtig dafür wird sein, dass die Defensive an Stabilität gewinnt. Gleichzeitig muss sich aber auch die eigene Offensive-Abteilung verbessern, um mehr Tore zu erzielen und Spiele zu gewinnen.

Bisher stellen die Kieler nämlich die Unentschieden-Könige der Liga dar. So steht der KSV Holstein vor einem erneuten Umbruch im Sommer und hat in dieser Saison nicht mehr viel zu erreichen, außer dem Klassenerhalt.

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