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Auswirkungen des Online-Gamings auf die Gaming-Branche in Deutschland

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Die Gaming-Branche ist eine der fortschrittlichsten Industrien unserer Zeit, weshalb zahlreiche Veränderungen binnen der letzten Jahrzehnte keine Überraschung sind. Durch die Entwicklung neuer Technologien, die in der Gaming-Branche in der Regel mit als erstes Einzug finden, ist vor allem auf digitaler Ebene so einiges passiert. Dabei geht es längst nicht nur um die spezifischen Inhalte verschiedener Spiele, sondern vor allem um die vielfältigen Geschäftsmodelle, die die Wirtschaft geprägt haben.

Online-Games so zugänglich wie nie zuvor
Sehen wir uns den heutigen Gaming-Markt an, fällt insbesondere eines auf: Die Unterhaltung ist enorm vielfältig und kostengünstig für jedermann zugänglich. Speziell Plattformen, die eine hohe Anzahl an Spielen unter einem Dach zur Verfügung stellen, genießen großen Ansturm. Zu diesen gehören zum einen Cloud-Gaming-Dienste und zum anderen Casino online Anbieter.
Man hat im Casino online die Möglichkeit, nach Registrierung auf mehrere Hundert Spiele verschiedenster Softwareentwickler zuzugreifen und zwischen Spielautomaten, Online Rubbelkarten und weiteren Casino-Klassikern zu wählen. Die meisten Spiele stehen sogar in einer kostenlosen Demoversion zur Verfügung, sodass der Einsatz echten Geldes rein optional ist.
Neben digitalen Spielhallen und Cloud-Gaming-Diensten haben auch mobile Spiele fürs Smartphone und Tablet stark an Beliebtheit gewonnen. Es gibt kaum noch ein Spielgenre, das nicht in irgendeiner Form auch mobil gezockt werden kann. Spiele-Apps nehmen mittlerweile den größten Teil in App-Stores ein und bescheren schnelles und abwechslungsreiches Spielerlebnis – und das völlig ohne Ortsgebundenheit, was wohl der größte Vorteil ist. Im Zusammenhang mit der faszinierend starken Qualität der heutigen Smartphones müssen beim Spielen auf den kleineren Geräten kaum noch Abstriche gemacht werden.

So sah die Gaming-Branche vor 20 Jahren aus


Gehen wir in der Zeit einmal 20 Jahre zurück, kann man sagen, dass Spiele als Unterhaltung noch ein wahrer Luxus gewesen sind. Die Möglichkeiten, die es heute gibt, waren noch lange nicht entwickelt und auch nicht in Sicht. Stattdessen waren die Optionen stark begrenzt, auch wenn es schon Anfang der 2000er die ersten virtuellen Spielhallen gegeben hat. In diesen standen einige erste Spielautomaten zur Verfügung, besonders umfangreiche Spielportfolios, Live Casinos und vielfältige Tisch- und Kartenspielvarianten gab es jedoch nicht.
Computer- und Videospiele waren zwar schon damals beliebt, allerdings recht teuer. So war es immerhin auch längst keine Selbstverständlichkeit, dass jeder einen Computer, geschweige denn eine Spielkonsole besaß. Um überhaupt in das Vergnügen von Spielen zu kommen, musste man also erstmal eine teure Spielkonsole kaufen. Darüber hinaus musste dann auch jedes Spiel einzeln erworben werden, und das zu ziemlich hohen Preisen. Allerdings gab es auch schon die Möglichkeit, in lokalen Videotheken Spiele auszuleihen. So war immerhin schon ein wenig Abwechslung möglich.
An mobile Spiele war vor 20 Jahren noch gar nicht groß zu denken. Man erfreute sich noch an den ersten simplen Spielen wie Snake und Tetris. Die ersten Smartphones kamen 2007 auf den Markt, wobei der richtige Hype in etwa vor 10 Jahren begann. Die Entwicklung der mobilen Spiele ist in den Folgejahren dann wahnsinnig schnell vorangeschritten.


Der Weg zur digitalen Spielindustrie


Die größte und schnellste Entwicklung hat innerhalb der letzten 10 Jahre stattgefunden. Ziemlich plötzlich besaß jeder zweite ein Smartphone, Computer oder Laptops sind fast zu einem Standard geworden und mindestens eine Spielekonsole hat ebenfalls in nahezu jedem Haushalt Einzug gefunden. Mit anderen Worten hat jeder einzelne heute verschiedenste Möglichkeiten, um auf Spiele zuzugreifen und alleine oder gar vernetzt mit anderen Mitspielern zu zocken.

Die vielen verschiedenen Geschäftsmodelle, die heute in der Gaming-Branche eingesetzt werden, haben gigantische Netzwerke unter Gamern geschaffen. Dominierend ist derzeit das Geschäftsmodell der Cloud-Gaming-Dienste, die mit Abonnements arbeiten. Für einen monatlichen Preis können Spieler auf zahlreiche Spiele online zugreifen. Ebenfalls sehr gefragt ist das sogenannte Free-to-Play-Modell. Dabei werden umfangreiche Spiele kostenfrei zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Allerdings sind dabei häufig Beschränkungen vorzufinden. So kann man meist nicht auf den gesamten Umfang des Spiels zugreifen. An dieser Stelle kommen In-Game-Käufe ins Spiel. Spieler haben die Möglichkeit, bestimmte Gegenstände oder Erweiterungen direkt während des Spiels zu erwerben. Wer möchte, kann in der Regel aber trotzdem auch direkt eine Vollversion des Spiels erwerben.
In-Game-Käufe sind übrigens ebenfalls ein sehr typisches Geschäftsmodell der heutigen Spielindustrie. Diese sind nicht nur bei Videospielen für PC oder Spielkonsole, sondern auch bei fast allen Handyspielen zu finden. Selbst bei einfachen Karten- oder Puzzlespielen werden virtuelle Währungen zum Start von Spielen eingesetzt. Da diese jedoch täglich nur begrenzt verfügbar sind, kann man zusätzlich kostenpflichtig Münzen erwerben oder Zusatzfunktionen für das Spiel kaufen.


Wie wird die Zukunft der Gaming-Branche aussehen?


Im Vergleich zur Film- und Musikbranche ist die Gaming-Branche alleine in Deutschland schon heute wesentlich erfolgreicher und entsprechen für die Wirtschaft von höherer Bedeutung. Mittlerweile sind mehr als 500 Entwicklerstudios in Deutschland angesiedelt, aus denen regelmäßig Neuveröffentlichungen für die Spielewelt ins Leben gerufen werden. Der große Andrang bei Online-Games liegt mehreren Fakten zugrunde. Zum einen sind notwendige Ausstattungen wie Smartphones oder Computer heute wesentlich günstiger oder bereits bei fast jedem vorhanden und zum anderen ist der Zugriff auf eine Vielzahl von Spielen heute unschlagbar günstig oder gar kostenlos möglich. Darüber hinaus ist auch das wesentlich schnellere und fast überall verfügbare Internet der heutigen Zeit ein ausschlaggebender Punkt für den hohen Erfolg.
Was die Zukunft der Gaming-Branche angeht, braucht sich wohl kaum ein Softwareentwickler oder Publisher Sorgen machen. Allein in den vergangenen fünf Jahren sind so viele neue Technologien, die der Gaming-Branche viele neue Türen geöffnet haben, entwickelt worden, dass man wohl auch in den nächsten Jahren weiterhin mit solchen rechnen darf. Selbst die neuesten Technologien wie Augmented Reality oder Virtual Reality, Live Spiele, interaktive Spiele und Cloud-Spiele sind noch lange nicht vollständig erkundet und in der Branche umgesetzt wurden. Wir können also weiterhin auf faszinierende Möglichkeiten in der Gaming-Welt gespannt sein und brauchen uns gewiss nicht fürchten, einen Stillstand bei der Unterhaltung


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