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B 200 in Flensburg: Fahrtrichtung Norden wird wieder freigegeben

 |  von Thomsen / Foerde.news

Am 24. August wird die B 200 wieder in beiden Fahrtrichtungen zweispurig befahrbar sein. - Archivfoto: Thomsen

Flensburg – Die Sanierung der Bundesstraße 200 zwischen Rude und Duburg steht kurz vor dem Abschluss. Ab Montag, 24. August, wird die Fahrtrichtung Norden wieder für den Verkehr freigegeben. Ganz ohne Einschränkungen bleibt die Strecke allerdings nicht: Wegen erheblicher Schäden an einer Brücke wird der Verkehr dort weiterhin einspurig geführt.

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Gute Nachrichten für Autofahrer auf der B 200: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) gibt die Fahrspuren in Richtung Norden beziehungsweise Dänemark am 24. August wieder frei. Damit ist die seit Januar laufende Erneuerung der Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Rude und Duburg nahezu abgeschlossen. Ursprünglich war vorgesehen, die Fahrbahnen erst im November wieder vollständig freizugeben. Die Arbeiten können damit deutlich früher beendet werden. Die Gesamtkosten von knapp 14 Millionen Euro trägt der Bund.

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Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten allerdings noch nicht. Zwischen den Anschlussstellen Duburg und Rude werden vom 24. August bis voraussichtlich 30. September die Schutzplanken am Seitenstreifen in Fahrtrichtung A 7 erneuert. Während dieser Arbeiten wird der Verkehr in Richtung Süden einspurig über die Richtungsfahrbahn geführt. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern. Die Anschlussstellen Flensburg-Rude und Flensburg-Duburg bleiben geöffnet.

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Für zusätzliche Einschränkungen sorgt ein während der Sanierung entdeckter Schaden an der B-200-Brücke über die Bahnstrecke und die Nikolaiallee. Nach dem Ausbau des Fahrbahnbelags waren erhebliche Korrosionsschäden an der Bewehrung im Inneren des Bauwerks festgestellt worden. Da vor allem die äußeren Randbereiche der Brücke betroffen sind, dürfen diese aus Sicherheitsgründen nicht mehr befahren werden. Ein externer Sachverständiger hatte nach mehreren Untersuchungen entsprechende Nutzungseinschränkungen angeordnet.

Nach der Freigabe der sanierten Fahrbahn wird der Verkehr in Richtung Norden deshalb auf der Brücke weiterhin nur einspurig geführt. An der Anschlussstelle Rude wird der rechte Fahrstreifen abgeleitet, während der linke Fahrstreifen weiter in Richtung Dänemark führt. Auf der Brücke gilt Tempo 70, anschließend stehen wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung und es gilt Tempo 100. Die Fahrtrichtung Süden ist von den Brückenschäden nicht betroffen und bleibt grundsätzlich zweispurig befahrbar.

Nach Angaben des LBV.SH ist wegen der Korrosionsschäden ein vollständiger Ersatzneubau der Brücke erforderlich. Die Planungen dafür laufen bereits. Wann das neue Bauwerk fertiggestellt werden kann, hängt unter anderem von der Abstimmung mit geplanten Arbeiten der Bahn ab. Nach derzeitiger Einschätzung ist mit einer Fertigstellung in etwa drei bis fünf Jahren zu rechnen. Die Kosten werden auf zehn bis 15 Millionen Euro geschätzt und ebenfalls vom Bund getragen.

Die aktuelle Verkehrsführung wurde nach Angaben des Landesbetriebs mit Polizei, Verkehrsbehörde und weiteren Beteiligten abgestimmt. Der LBV.SH bittet Verkehrsteilnehmer, die Beschilderung zu beachten und im Baustellenbereich besonders vorsichtig zu fahren.