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Bahnhofswald: Die Bäume wurden verlassen

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Flensburg - Am späten Montagabend verließen die letzten beiden Demonstranten die Bäume - Archivfoto:Förde.news

Seit vier Tagen versuchten mehrere Hundertschaften der Polizei in Wechselschichten, die Baumbewohner in der Bahnhofstraße friedlich auf den Boden zu bringen. Dies gelang auch, nach und nach zogen immer mehr Besetzer freiwillig den Rückzug an und verließen den Bereich.

Am Montagnachmittag wurde die Räumung auf Grund der einbrechender Dunkelheit wieder unterbrochen und sollte am Dienstag fortgesetzt werden. Inzwischen verließen allerdings letzte Besetzer den Baum, sofern man der Twitternachricht der „Mahnwache" glauben schenken darf. Dort wurde ein Post veröffentlicht, der nahelegt, man habe die Bäume komplett verlassen. Weiter heißt es, dass die Besetzer bis zuletzt unräumbar für die Polizei waren. Da aber die Bäume gefallen sind, haben wir hier und heute aber nicht für immer verloren und gehen auch angesichts der Covid-19-Lage, um den Großeinsatz zu beenden.

In der Gruppe werden die Aktivisten von den „Fans“ gefeiert und von einigen stillen Lesern verurteilt, dass es zulange gedauert habe und die Besetzer so in der pandemischen Ausnahmesituation zusätzlich für Gefährdung gesorgt hätten. Im großen und ganzen kann man den Aktivsten ein sehr starkes Durchhaltevermögen attestieren. Denn seit Oktober 2020 verharrten diese in den Bäumen, bei teilweise minus 10 Grad. Das Aufgebot an Polizisten wäre jedoch nicht erforderlich gewesen, hätten die Aktivisten sich schneller aus den Baumhäuser entfernt. So sind nicht nur dem Investor Duschkewitz und Hansen vermutlich mehrere tausend Euro verloren gegangen, sondern auch den Aktivisten, die wohl für den ein oder anderen Sachschaden ebenfalls noch in Regress genommen werden können.


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