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Campusbad Flensburg setzt auf KI-Technik zur Verbesserung der Badesicherheit

 |  von Thomsen / Foerde.news

Alle Bilddaten werden ausschließlich in Echtzeit ausgewertet und im Anschluss sofort gelöscht - Archivfoto: Thomsen

Flensburg – Das Campusbad Flensburg hat ein neues, KI-gestütztes Überwachungssystem in Betrieb genommen, um die Sicherheit der Badegäste weiter zu erhöhen. Insgesamt 22 Kameras sind bereits seit mehreren Monaten im Einsatz und unterstützen seither die Arbeit des Aufsichtspersonals, indem sie potenzielle Gefahrensituationen im Becken früher erkennbar machen.

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Die Technologie basiert auf einem Assistenzsystem für die Wasseraufsicht: Eine spezielle Software analysiert das Verhalten der Schwimmerinnen und Schwimmer in Echtzeit. Auffälligkeiten – etwa mögliche Anzeichen für Ertrinkungsgefahr oder besonders riskantes Schwimmverhalten – werden automatisch erkannt. Zum Einsatz kommen Overhead-Kameras, deren Bilddaten unmittelbar ausgewertet werden.

Im Ernstfall schlägt das System Alarm: Die diensthabenden Aufsichtskräfte werden über eine Smartwatch umgehend benachrichtigt und können so ohne Zeitverlust reagieren. Ziel ist es, kritische Situationen schneller zu identifizieren und Rettungsmaßnahmen noch früher einzuleiten.

Besonderen Wert legt das Campusbad nach eigenen Angaben auf den Datenschutz. Die erfassten Bilddaten werden ausschließlich in Echtzeit verarbeitet und anschließend sofort gelöscht; eine Speicherung findet nicht statt. Beschäftigte haben keinen Zugriff auf das Bildmaterial.

Pressesprecherin Johanna Konnegen vom TBZ Flensburg betont, das System sei ausdrücklich als Unterstützung und nicht als Ersatz für die menschliche Aufsicht konzipiert.