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Deutschland-Ticket steht auf der Kippe: Bundesrechnungshof meldet Verfassungsbedenken an!

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Das Deutschland-Ticket ist als Nachfolger des 9-Euro-Tickets aus dem Sommer 2022 geplant - Archivfoto: Reich

Das geplante "Deutschland-Ticket" sorgt erneut für Schlagzeilen und bringt die Verantwortlichen in Zugzwang. Nach monatelangen Verhandlungen schien der Starttermin für das 49-Euro-Ticket endlich festzustehen: Ab dem 1. Mai sollten Bahnfahrer in den Genuss des günstigen Angebots kommen.

Doch nun gibt es erneut Hindernisse auf dem Weg zum Deutschland-Ticket. Der Bundesrechnungshof hat in einem 18-seitigen Gutachten für den Haushaltsausschuss des Bundestages Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des Tickets geäußert. Konkret geht es um die Vereinbarungen zur Finanzierung des Angebots, die aus Sicht der Finanz-Kontrolleure "verfassungsrechtlich bedenklich" sind. Die geplanten Regelungen seien "mit Risiken behaftet", heißt es in dem Gutachten.

Das Deutschland-Ticket ist als Nachfolger des 9-Euro-Tickets aus dem Sommer 2022 geplant, das sich großer Beliebtheit erfreute und über 50 Millionen Mal verkauft wurde. Doch der Starttermin für das neue Angebot wurde bereits mehrfach verschoben. Zuletzt hatte es geheißen, dass das Ticket zum 1. Mai erhältlich sein werde.

Nun steht jedoch alles auf der Kippe. Denn ohne grünes Licht vom Bundesrechnungshof könnte das Deutschland-Ticket nicht nur erneut verschoben, sondern sogar komplett gestoppt werden. Bund und Länder müssen nun schnell handeln, um die Verfassungsbedenken auszuräumen und das Angebot wie geplant auf den Markt zu bringen. Andernfalls droht der Bahn eine erneute Blamage und den Fahrgästen eine weitere Enttäuschung.

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