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Fast 200 neue Sozialwohnungen im Wohnpark Tarup fertiggestellt - Miete 5,60 € pro Quadratmeter

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Flensburg - Micheal Ebsen, Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack, Verbandsdirektor beim Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V Andreas Breitner und SBV-Vorsitzender Jürgen Möller haben das neue Quartier offiziell eingeweiht - Foto: Thomsen

Der Baubeginn war im Sommer 2017, die ersten Bewohner konnten bereits im Herbst 2019 ihre neuen Wohnungen beziehen

Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat in ihrem Grußwort, am 13. Mai, anlässlich der Fertigstellung von insgesamt 34 Neubauten mit 287 Wohnungen der Genossenschaft „Selbsthilfe-Bauverein Flensburg“ (SBV) im Stadtteil Tarup die Bedeutung der Sozialen Wohnraumförderung herausgestellt: „Über zwei Drittel (198) der Wohnungen stehen als sozialer Wohnraum zur Verfügung. Damit haben Sie für mindestens 600 Menschen ein neues Zuhause geschaffen – modern, innenstadtnah und bezahlbar“, sagte Sütterlin-Waack.

Für die neuen Nachbarn stehen 162 Zweizimmerwohnungen, 80 Dreizimmerwohnungen sowie 45 Vierzimmerwohnungen zur Verfügung. Alle Wohnungen haben bodentiefe Fenster, die viel natürliches Licht in die Räume lassen.

Stellplätze für PKW können angemietet werden; für Fahrräder stehen verteilt über das Quartier etliche überdachte sowie freistehende Abstellflächen zur Verfügung.

Das Land habe die Gesamtkosten in Höhe von 46,1 Millionen Euro mit 24,5 Millionen Euro aus Wohnraumfördermitteln unterstützt. „Das ist eine Förderquote von 53 Prozent. Und diese Investition hat sich gelohnt. Wer einen Wohnberechtigungsschein hat, zahlt hier 5,60 € Miete pro Quadratmeter. Auch die frei vermieteten Wohnungen liegen mit 8 Euro immer noch unter den Durchschnittswerten des Mietspiegels“, betonte die Ministerin.

Allein in der vergangenen Legislaturperiode habe die Landesregierung für die soziale Wohnraumförderung in Schleswig-Holstein knapp eine Milliarde Euro bereitgestellt. Gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen sei es so gelungen, trotz steigender Baukosten und eines schwierigen Zinsumfeldes sowie bestehender Unsicherheiten über die Förderpolitik der Bundesregierung auch weiter bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. „Im sozialen Wohnungsbau verpflichten sich die Unternehmen, im Gegenzug für staatliche Zuschüsse über einen Zeitraum von 35 Jahren vergleichsweise niedrige Mieten zu verlangen. Deshalb brauchen sie Planungssicherheit über die Förderbedingungen. Sonst rechnet sich sozialer Wohnungsbau nicht“, sagte Sütterlin-Waack.

Die Landesregierung habe aufgrund des schwierigen Umfeldes die Förderzuschüsse aktuell noch einmal auf 1.000 Euro pro Quadratmeter erhöht. Das sei bereits die dritte Anhebung innerhalb von 16 Monaten. Sie hoffe, dass die verfügbaren Fördergelder nun abgerufen werden. „Allein für Flensburg stehen in der aktuellen Förderperiode noch über 50 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Deswegen kann ich nur an alle Unternehmen appellieren: Nutzen Sie diese Mittel! Das Land steht Ihnen als verlässlicher Partner zur Seite!“, so die Ministerin.

Im Stadtteil selbst sorgen unter anderem mehrere Kindertagesstätten, eine Grundschule und eine Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe dafür, dass im Familienalltag die Wege kurz bleiben. Das gilt auch für Freizeitangebote, zum Beispiel vom Sportverein Adelby oder im Jugendhaus Tarup - beide fußläufig in etwa 15 Minuten Entfernung vom neuen Quartier gelegen.


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