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Feuerwehrübung im Wohnheim mit geistigenund körperlichen Beinträchtigungen

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Gegen 19:30 Uhr alarmierten die Meldeempfänger am Dienstag die Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt und Jürgensby am Dienstag die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Kellerbrand, eingeschlossene Personen“ in die Moltkestraße. Glücklicherweise war der ernst klingende Anlass nur eine Übung.

Bei dem angenommenen „Brandobjekt“ handelt es sich um eine Einrichtung für Menschen geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen.  Ein Teil der 15 Bewohner konnten sich von alleine oder mit Hilfe der Betreuer ins Freie retten - jedoch wurden zwei Bewohner sowie ein Betreuer, so das Übungsszenario, vermisst.

Daher galt es für die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren, das zweistöckige Haus nebst Keller zu durchsuchen.

Zwei Feuerwehrmänner der Wehr Innenstadt machten sich auf dem Weg in den Keller, ein anderer  Trupp in den oberen Bereich des Hauses, wo  dann ein vermisster Bewohner mit einer „Beinverletzung“ aufgefunden wurde und durch das Treppenhaus  mit Hilfe der Feuerwehr ins Freie gebracht wurde. Feuerwehrleute der Wache Jürgensby konnten indes eine „vermisste“ Person in einem Badezimmer ausmachen. Da der Fluchtweg über das Treppenhaus versperrt war, wurde er mit Hilfe von Feuerwehrfrau Anne über eine Leiter befreit. Zeitgleich haben die freiwilligen Helfer im Keller den bewusstlosen 45-jährigen Betreuer Lutz ausfindig machen können. Nach der obligatorischen kurzen Untersuchung, zogen sie Lutz eine Fluchthaube über das Gesicht, damit dieser nicht noch mehr vom „giftigen“ Qualm einatmen musste (auch wenn es sich dabei natürlich nur um ungefährlichen Übungsnebel handelte). Nach Anlegen einer Rettungsschlaufe haben die beiden Feuerwehrleute den Verletzten Richtung Treppe gebracht. Dort angekommen stellten Sie fest, dass der Rettungsweg durch die Bauweise des Gebäudes nicht ideal war - so beschlossen Sie den inzwischen wieder zu Bewusstsein gekommenen Verletzten durch einen Nebeneingang ins Freie an die Frische Luft zu bringen.

Dort haben Sie dem Verletzten auf eine Trage geholfen, der dann zu einem Rettungswagen gebracht wurde. 

In diesem Fall war jedoch kein Rettungswagen vor Ort, da es sich bei dem Einsatz in der Moltkestraße um eine gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehren  Jürgensby und Innenstadt mit Unterstützung des Wohnheimes Moltkestraße der Müwirker Werkstätten handelte.

Solche Übungen werden regelmäßig durchgeführt. Diese dienen nicht 

nur den Feuerwehrleuten, um in der Personenrettung Routine zu 

erlangen – sondern auch den Bewohnern, um das richtige Verhalten im Brandfall zu trainieren.

Das Wohnheim Moltkestraße der Mürwiker  GmbH existiert seit Mai 1990 und wird derzeit von 5 Männern und 10 

Feuerwehr und Wohnheimleitung waren sich nach der Übung einig, dass sowohl die Räumung des Gebäudes als auch die Rettung der „Vermissten“ reibungslos funktioniert hat.Frauen im Alter von  22 und 54 Jahren bewohnt.

 

 

 

 


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