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Flensburger Nachwuchsbrandschützer reisen zum internationalen Feuerwehrcamp nach Finnland

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Flensburg /Finnland -

Den Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Flensburg-Jürgensby steht eine aufregende erste Ferienwoche bevor: Denn die 21 Nachwuchs-Brandschützer reisen mit ihren sieben Betreuerinnen und Betreuern zu einem internationalen Jugendfeuerwehr-Camp nach Finnland.

Am Sonntagmorgen um sechs Uhr hebt der Flieger aus Hamburg ab: Doch anstatt in Richtung Norden geht es zunächst ersteinmal in Richtung Süden - Denn um in die finnische Hauptstadt zu gelangen, müssen die Jugendlichen und ihre Betreuer ersteinmal nach München reisen. Erst von dort geht es dann mit einem Flugzeug in Richtung Skandinavien.

Schon am Freitag ist ein Feuerwehrfahrzeug mit zwei Betreuern aus Flensburg in Richtung Finnland gestartet - es transportiert das Gepäck der jugendlichen Feuerwehrleute auf dem Landweg und mit der Fähre zum Zeltlager. „Das war wesentlich günstiger als die Mitnahme im Flugzeug“, verrät Markus Peters.

Direkt am Flughafen erwartet die Flensburger Jugendlichen dann ein Feuerwehrcamp der Superlative: „Dort treffen wir auf 2.600 Jugendfeuerwehrleute aus vielen anderen europäischen Ländern“, freut sich Jugendwart Markus Peters.

In dem Jugendfeuerwehrcamp, in dem die Jugendlichen in Zelten untergebracht sind, gibt es neben Ausbildungsinhalten auch Freizeitaktivitäten - aber auch freiwillige Arbeit gehört dazu, damit das Camp überhaupt stattfinden kann.

Ein großes Hindernis waren zunächst die hohen Kosten für die Teilnahme an dem Camp - denn neben den Kosten von 170 Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer musste auch die Anreise organisiert werden. Die Gesamtkosten beziffert die Feuerwehr mit 16.000 bis 20.000 Euro - eine Größenordnung, die für eine Feuerwehr kaum zu stemmen ist. Daher sprang der Förderverein der Feuerwehr den Jugendlichen zur Seite, unterstützt von mehreren Flensburger Unternehmen und einer Stiftung, die Geldbeträge für das besondere Ferienerlebnis zur Verfügung stellten.

Aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen nur 16 Jugendfeuerwehren an dem Camp mit dem Namen „ELDIS 22“ teil - und neben der Freiwilligen Feuerwehr Jürgensby nur zwei weitere Feuerwehren aus Schleswig-Holstein.

„Das wird etwas ganz besonderes“, sind sich die Teilnehmer sicher, die am kommenden Sonntag in Flensburg zurück erwartet werden.


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