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Flensburger Weihnachtsmarkt findet statt

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Flensburg - "Wir wollen natürlich gerne Pandemielage und Alltagsleben unter einen Hut bringen", so Langer- Archivfoto: Thomsen

Während es in den Umlandgemeinden bereits zu Absagen kam, wird der Weihnachtsmarkt in der Flensburger Innenstadt planmäßig am kommenden Montag öffnen.

„Sollte es allerdings zu einer sehr dynamischen Entwicklung im Fallgeschehen kommen, müssen wir allerdings darauf reagieren und möglicherweise auch den Weihnachtsmarkt wieder schließen“, so Lange. Sie appelliert, auf dem Weihnachtsmarkt die Abstände einzuhalten und freiwillig eine Maske zu tragen. „Wir prüfen aktuell, ob wir das dort anordnen müssen - vorerst bleibt es aber bei der dringenden Empfehlung“, fügt die Oberbürgermeisterin hinzu.

Frank Dörksen vom Schaustellerverband führte an, dass die Betreiber mittlerweile in der Durchführung von Märkten unter Pandemiebedingungen erfahren seien. „Wir sind darauf vorbereitet und können das entsprechend handeln“, so Dörksen.

„Wir wollen natürlich gerne Pandemielage und Alltagsleben unter einen Hut bringen“, ergänze Lange.

Das Fallgeschehen in der Stadt entwickelt sich allerdings weiter dynamisch - Gesundheitsdezernentin Karen Welz-Nettlau berichtete alleine für den heutigen Mittwoch von 27 neuen Positiv-Befunden, die bis zum Mittag eingegangen sind. Die Inzidenz am Donnerstag liegt damit mindestens bei 130.

Im Franziskus-Hospital werden derzeit 14 Patienten auf der Isolierstation behandelt - vier davon gelten allerdings als Verdachtsfälle, bei denen noch kein Testergebnis des Corona-Tests vorliegt.

Alle dieser Patienten liegen auf der Normalstation. Auf der Intensivstation wird derzeit kein Patient behandelt.

Die Stadt arbeitet nach Worten der Oberbürgermeisterin daran, das Testnetz wieder auszubauen. „Das sehr gute Testnetz ist mit Einführung der Kostenpflicht leider etwas dünner geworden“, so Lange. Die Betreiber der Teststationen haben nach ihren Worten allerdings auch mit Personalmangel zu kämpfen.

Das gleiche Problem besteht offenbar momentan auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KVSH), die ab dem 1. Dezember die Impfstation in der Galerie betreiben soll. „Wir gehen aber von einem pünktlichen Start aus“, so Lange.

Bis zum 1. Dezember gibt es noch drei weitere Impfaktionen - „diese werden aber regelmäßig überlaufen“. Wir werden organisatorisch alles uns mögliche übernehmen, um den Menschen eine schnelle Impfung zu ermöglichen.


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