Gute Nachricht: Bahnunterführung im Wilhelminental steht vor Wiedereröffnung
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Wie bereits im Oktober berichtet, bleibt die Bahnunterführung im Wilhelminental deutlich länger gesperrt als ursprünglich vorgesehen. Die Deutsche Bahn hat die Vollsperrung für den Autoverkehr bis zum 15. Dezember verlängert.
Hintergrund sind umfangreichere Schäden an der Eisenbahnüberführung, als zunächst angenommen. „Im Zuge der laufenden Arbeiten wurden weitere Defekte an der Brücke festgestellt, sodass die Sanierungsmaßnahmen fortgesetzt werden müssen“, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Nachfrage von Förde.news. Die Arbeiten lägen jedoch weiterhin im Zeitplan und sollen, wie geplant, bis zum 15. Dezember abgeschlossen sein. Am Freitag teilt nun das TBZ Flensburg mit, das bereits am 05.12., also zehn Tage vorher, im Laufe des Nachmittags die Unterführung wieder geöffnet wird.
Die Unterführung war am 28. Juli für den Kfz-Verkehr gesperrt worden. Ursprünglich war vorgesehen, die Sperrung bis zum 31. Oktober wieder aufzuheben – so ist es auch noch im Verkehrsticker des TBZ vermerkt. Für Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Anwohner im Bereich Wilhelminental und Nikolaiallee bedeutet die nun verlängerte Maßnahme eine weiter andauernde Einschränkung.
Der Verkehr wird weiterhin über die Husumer Straße, den Neumarkt, die Schützenkuhle sowie die Straße Zur Exe umgeleitet. Fußgänger können die Unterführung eingeschränkt, jeweils einseitig, weiterhin nutzen.
Die Deutsche Bahn bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die verlängerte Sperrung. „Wir empfehlen allen Verkehrsteilnehmern, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen und mehr Fahrzeit einzuplanen“, so die Sprecherin weiter.
Auch über den Jahreswechsel hinaus müssen sich Verkehrsteilnehmer in der Region auf weitere Bahnbaustellen einstellen. Nach Angaben der Bahn plant die DB InfraGO im kommenden Jahr die Instandsetzung der Eisenbahnüberführung „K25“ an der Flensburger Straße, im Bereich der Querung der Autobahn 7. Hierzu laufen derzeit Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr am Standort Flensburg.