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Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

 |  via dts Nachrichtenagentur

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes
Tomaten an einem Gemüsestand - Archivfoto: via dts Nachrichtenagentur

Berlin – Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent. Im Gegenzug schlägt er Gutschriften für Haushalte mit kleineren Einkommen vor.

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Künftig solle für alle Güter derselbe Satz gelten, sagte Fuest der "Bild" (Donnerstagausgabe). Alle Güter mit derzeit ermäßigtem Mehrwertsteuersatz, vor allem Lebensmittel, würden sich verteuern. Bei vollständiger Weitergabe könnten die Preise um bis zu zwölf Prozent steigen. Tatsächlich werde es vermutlich weniger, weil die Steuer von den Unternehmen nicht voll weitergegeben werden könne.

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Ziel sei es, die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Um im Gegenzug Haushalte mit geringen Einkommen vor zu hohen Mehrbelastungen zu schützen, schlägt Fuest eine Gutschrift für diese Haushalte von je 360 Euro im Jahr vor. Diese Gutschriften solle es für alle Haushalte mit bis zu 55.000 Euro Bruttoeinkommen im Jahr geben.

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Nach Abzug der Ausgleichszahlungen blieben dem Staat mehr als 36 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich. Sein Ziel sei es, "das Chaos bei der Mehrwertsteuer abzuschaffen, ohne die ärmsten Haushalte mehr zu belasten", sagte Fuest.