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IHK Flensburg kooperiert mit größtem dänischem Wirtschaftsverband

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Flensburg -Björn Ipsen (IHK Flensburg), Generalkonsul Kim Andersen, Robert P. Perz (Geschäftsführer Dansk Industri Deutschland), Ministerpräsident Daniel Günther, Anja Bauer (IHK Flensburg) und Jørgen Mads Clausen (Danfoss) - Foto: IHK/Christiansen

Vertreter von Dansk Industri (DI) und der IHK Flensburg unterzeichnen heute (6. April) im Beisein von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther eine Kooperationsvereinbarung. Damit wird Deutschlands nördlichste IHK zugleich norddeutsche Adresse der größten Wirtschafts- und Arbeitgeberorganisation Dänemarks mit über 900 Mitarbeitenden und 19.000 Mitgliedern.

Deutschland ist Dänemarks wichtigster Handelspartner. Die Exportzahlen und die Handelsbeziehungen im norddeutschen Raum haben dabei besonderes Potenzial. Zusätzlich zu dem seit vielen Jahren bestehenden DI-Büro in München setzt der Verband deshalb auf eine Repräsentanz im Norden. Als Standort dafür war ursprünglich Hamburg geplant; nach Gesprächen mit der IHK wird die neue DI-Präsenz nun in Flensburg sein.

Dazu Robert P. Perz, Geschäftsführer Dansk Industri Deutschland: „Die deutsch-dänische Freundschaft ist etwas ganz besonders Wertvolles – und in Schleswig-Holstein und Jütland wird diese Freundschaft zu einer wichtigen und zukunftsweisenden Möglichkeit umgesetzt: Eine starke Region, die durch ihre ganz einzigartige Lage einen Standort für neue Technologien und Möglichkeiten für Energiewende, Energiehubs und Power-to-X bietet. Und das nicht nur als Beitrag für die Region, sondern viel weitreichender als die Grenzen, im Sinne von Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Arbeitsplätzen. Deshalb wird mit diesem wichtigen Standort des Industrie Hauptverbandes (Dansk Industri) ein entscheidender strategischer Punkt erreicht, den wir für die Zusammenarbeit über die Grenze fördern werden.“

„Für die IHK Flensburg mit ihrem Länderschwerpunkt Dänemark ist die Kooperation mit Dansk Industri ein Glücksfall, denn sie wird es uns erleichtern, unser grenzübergreifendes Netzwerk zu erweitern und die Zusammenarbeit mit dänischen Wirtschaftspartnern auszubauen“, so Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg. Ziel sei es, die Wirtschaft in der Grenzregion zu stärken – durch gemeinsame Projekte und Veranstaltungen, einen intensiveren Dialog und durch Wissenstransfer. Im Fokus stehen Existenzgründungen, Unternehmensansiedlungen und der Markteintritt im jeweiligen Nachbarland.

Der hohe Stellenwert der deutsch-dänischen Zusammenarbeit wurde im August 2021 mit einer Kooperationserklärung und dem damit einhergehenden Wunsch einer Deutsch-Dänischen Entwicklungsallianz zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Region Süddänemark besiegelt.

„Die deutsch-dänische Zusammenarbeit ist ein wichtiger politischer Schwerpunkt der Landesregierung“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther. Dänemark sei einer der wichtigsten Partner für Schleswig-Holstein: „Eine engere Kooperation der Wirtschaft hat daher Ausstrahlung über den Kammerbezirk hinaus. Die deutsch-dänische Zusammenarbeit wird mit dieser Vereinbarung weiter belebt: Davon werden wir diesseits und jenseits der Grenze profitieren“, so Günther.

IHK-Vizepräsidentin Anja Bauer unterstreicht: „Mit der Präsenz von Dansk Industri hier vor Ort ist ein wichtiger Schritt dafür getan, dass der politische Wille zur Zusammenarbeit vermehrt auch in der operativen Arbeit umgesetzt wird. Die IHK Flensburg wird weiterhin zur Belebung der deutsch-dänischen Wirtschaftsregion aktiv beitragen. Wir begrüßen die klare politische Positionierung zur länderübergreifenden Zusammenarbeit.“


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