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Impfstellen des Landes werden reduziert

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Derzeit gibt es 15 Impfstellen in Schleswig-Holstein. - Archivfoto: Thomsen

Schleswig-Holstein -Das Landeskabinett hat am Vortag nach erfolgter Abstimmung mit den Partnern die Fortführung der Impfstellen über den 31. Dezember 2022 in konzentrierter Form beschlossen. Das teilt das Gesundheitsministerium am 2. November mit.
Ab dem 1. Januar 2023 sollen in Schleswig-Holstein sieben Schwerpunktzentren den niedergelassenen ärztlichen Bereich weiterhin bis zum 31. März 2023 unterstützen. Derzeit gibt es 15 Impfstellen in Schleswig-Holstein. Einige Bundesländer haben bereits die Einstellung der Impfzentren beschlossen, auch vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung nach dem derzeitigen Stand eine finanzielle Beteiligung über das Jahresende hinaus bisher weiterhin offenlässt.

Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken betont: „Die Impfkampagne in Schleswig-Holstein ist ein großer Erfolg. Das ist insbesondere den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zu verdanken. Aber auch die Mitarbeitenden der Impfstellen tragen einen wertvollen Teil dazu bei und entlasten die Praxen. Diesen Weg wollen wir im Hinblick auf den Winter trotz fehlender Finanzierungszusage des Bundes auch über den Jahreswechsel fortsetzen. Die Impfung ist weiterhin ein wichtiges Mittel zum Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und damit auch einer Überlastung des Gesundheitssystems. Die hohen Impfquoten und der leistungsstarke niedergelassene Bereich erlaubt es uns dabei, die Angebote der Impfstellen in Schwerpunktzentren zu konzentrieren.“

Als Grundlage für die Standorte der zukünftigen sieben Schwerpunktzentren wurde die tatsächliche Inanspruchnahme der Impfstellen in den vergangenen Monaten herangezogen. Die Fortführung der Zentren ab 1. Januar bis 31.März ist an folgenden Standorten geplant:

  • Kiel
  • Flensburg
  • Lübeck
  • Neumünster
  • Husum
  • Prisdorf
  • Schwarzenbek

Das Angebot der acht weiteren derzeit betriebenen Impfstellen wird nach derzeitigem Planungsstand zum 31.Dezember auslaufen. Ergänzt wird das Angebot weiterhin durch fünf mobile Teams, die für offene Impfaktionen oder andere Bedarfe, insbesondere dort, wo Impfstellen nicht weitergeführt werden, eingesetzt werden.

Die Planungen stehen wie auch in der Vergangenheit immer unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Lage, die die Landesregierung in Abstimmung mit Expertinnen und Experten sowie der Kassenärztlichen Vereinigung weiterhin intensiv beobachtet. Die Kosten für den Weiterbetrieb der sieben Standorte sind mit rund 5,8 Millionen Euro veranschlagt und aus Landesmitteln für Maßnahmen zur Corona-Krise eingeplant.

Schleswig-Holstein ist bundesweit führend bei der Anzahl der Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus: Mehr als 70 Prozent aller Menschen in Schleswig-Holstein haben eine Auffrischimpfung, mehr als 20 Prozent haben zwei Auffrischimpfungen erhalten (Quelle: COVID-19 Impfdashboard).
Weiterhin wird geraten, den eigenen Impfstatus zu überprüfen und die Impfangebote anzunehmen – insbesondere im Hinblick auf den Winter.
Wie mitgeteilt sind ab 2.November in den Impfstellen nach Anmeldung auch Doppelimpfungen gegen Corona und Grippe möglich, nähere Info siehe: schleswig-holstein.de - Ministerium für Justiz und Gesundheit - Gesundheitsministerium informiert: niedrigschwelliges ergänzendes Impfangebot mit Impfung gegen Influenza (Grippe) jetzt auch an den Impfstellen im Land


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